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Energiesparen mit Solarthermie.

Sonne

Solarthermieanlagen nutzen die Kraft der Sonne für warmes Wasser sowie Heizwärme und wurden in den vergangen Jahren stetig optimiert. Übers Jahr gerechnet können Sie durch eine Solarheizung bis zu 30% Heizenergie einsparen.

 

Wie funktioniert Solarthermie?

Auf Ihrem Hausdach sind Sonnenkollektoren installiert. Die in ihnen enthaltenen dunklen Solarabsorber nehmen die Sonnenwärme auf und geben Sie an eine Trägerflüssigkeit ab. Die Flüssigkeit wird zum Solarspeicher gepumpt, wo sie die gespeicherte Wärme über einen Wärmetauscher an das Wasser abgibt. Anschließend wird die Trägerflüssigkeit wieder zum Kollektor zurücktransportiert, wo sie erneut erwärmt wird und der Kreislauf von vorne beginnt.

Wichtig: Eine effiziente Solarthermieanlage muss sorgfältig geplant und individuell an den Standort angepasst werden.

Technologien und Funktionsweisen

1.
Solarkollektoren

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Bauformen: die besonders effizienten Vakuumröhrenkollektoren sowie Vakuum-Flachkollektoren und herkömmliche Flachkollektoren.

Nach dem Wärmegesetz müssen Solarthermieanlagen mit dem Qualitätssiegel des Europäischen Komitees für Normung „solar keymark“ ausgezeichnet sein, um durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert zu werden.

Flachkollektoren bieten sich vor allem zur reinen Brauchwassererwärmung an. Je nach Anlage können sie auch die Heizung unterstützen. Ist die Sonnenenergie einmal zu gering, übernimmt ein zusätzlicher Wärmeerzeuger die Beheizung.

Als Tragkonstruktion dient eine Aluwanne oder ein Aluminiumrahmen plus rückseitiger Alufolie. Die Mineralwoll-Isolierung zwischen Rückwand und Absorber ist extrem widerstandsfähig, genau wie das meist 4 mm starke, hagelschlaggetestete und hochtransparente Einscheiben-Sicherheitsglas.

Vakuum-Flachkollektoren werden von einer zum Sicherheitsglas hermetisch abgedichteten Aluwanne getragen. Hier wird mit Hilfe eines Vakuums isoliert, das nach der Montage der Anlage durch Abpumpen der Luft zwischen Glas und Rückwand erzeugt wird.

Vakuum-Flachkollektoren erzeugen etwa 20 % mehr Leistung als herkömmliche Flachkollektoren.

Vakuumröhrenkollektoren sind die absoluten Leistungsstars. Die charakteristischen Glasröhren enthalten die Absorberflächen. Das Vakuum wird hier bereits bei der Herstellung erzeugt und hält besonders lange.

Direkt durchströmte Röhren – in denen die Wärmeträgerflüssigkeit durch den Absorber fließt – können in jede Lage gedreht und so besonders präzise zur Sonne ausgerichtet werden.

Bei Heatpipe-Röhren dagegen verfügt jede Röhre über ihren eigenen Kreislauf. Kleine Wärmetauscher geben die Wärme an die Trägerflüssigkeit ab. Vorteil: Falls nötig, kann jede Röhre einzeln ausgetauscht werden.

Großflächenkollektoren sind Flachkollektoren, die auch sehr große Flächen in einem Stück abdecken. Es gibt sie bis zu einer Größe von 18 m². Auch bei einer sehr großen Solaranlage – zum Beispiel zur Heizungsunterstützung – bleibt der Montageaufwand an sich relativ gering. Abmessungen und Gewicht erfordern hier jedoch oft den Einsatz eines Krans. Ein weiterer Vorteil von Großflächenkollektoren: Die Abdichtung ist deutlich einfacher als bei mehreren kleinen Kollektoren.

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