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Interview

Tobias Dürschinger

Teamleiter Bad-Center Nördlingen

Gutes Licht muss man mit eigenen Augen sehen

Vor jeder Lichtplanung erfolgt ein individuelles Kundengespräch. Welche Fragen stellen Sie Ihren Kunden dabei?

Zu Beginn ist es wichtig zu klären, welche Art von Beleuchtung die Kunden als angenehm empfinden. Deshalb frage ich zunächst oft, welche Art von Licht sich der Kunde vorstellt, wenn er die Augen schließt und an Licht denkt. Die meisten antworten dann übrigens mit: Sonnenlicht oder Tageslicht.
 
Danach frage ich noch, welche Licht-Stimmung im neuen Bad entstehen soll – also aktivierende oder entspannende, harmonische oder anregende Stimmung – und ob es eine Mischung aus Direktbeleuchtung und Wohlfühlbeleuchtung sein darf.


Anschließend geht es an die Auswahl der Leuchtenart. Wie gehen Sie vor?

Bei der Art und Anzahl der Leuchten ist entscheidend, wie hell das Bad insgesamt sein soll, also die benötigte Menge an Licht (Lumen) und ob neben der klassischen Beleuchtung von der Decke auch eine Akzent- oder Indirekt beleuchtung mit Wandleuchten, Lichtern in Nischen oder hinter Mauervorsprüngen gewünscht ist. Natürlich kommt es dabei auch auf die Größe des Badezimmers und die baulichen Gegebenheiten an. Also beispielsweise, ob man an der Decke mit Einbauspots oder Aufbauleuchten planen kann.


Was ist bei der Beleuchtung von Badewanne, Dusche, Waschtisch und Schränken besonders zu beachten?

Bei allen genannten Bereichen gibt es wichtige Details zu beachten. Vor allem ist rund um den Waschplatz für eine schattenfreie Ausleuchtung der Gesichtspartie fürs Schminken oder Rasieren zu sorgen.
 
Generell können z. B. Keramik, Fliesen, Badmöbel oder Texturen einen ganz anderen neuen Charakter erhalten, je nachdem wie der Raum mit Licht inszeniert wird. Bei Badewanne, Dusche und WC ist außerdem auf die verschiedenen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Kunden Rücksicht zu nehmen, zum Beispiel ob jemand beim Baden gern liest oder einfach nur entspannen möchte.
 
Schränke im Bad sollten so ausgeleuchtet sein, dass bei Öffnung der Spot schön ins Schrankinnere leuchtet.


Wie gehen Sie bei der Umsetzung der Lichtplanung vor?

Wenn alle zuvor genannten Fragen um die Art der Beleuchtung geklärt sind, kann man mit der gezielten und optimalen Lichtplanung beginnen. Wichtig ist dabei, dass die Auswahl der Materialien und Platzierung der einzelnen Sanitärgegenstände wie Badewanne, Dusche, WC endgültig festgelegt ist. Dann plane ich zunächst die Deckenbeleuchtung auf Basis der Raumgröße und der Position der Sanitärgegenstände.
 
Nachdem die Grundbeleuchtung feststeht, kann man sich noch in Ruhe mit Effekt- und Indirektbeleuchtung beschäftigen, um aus dem neuen Bad ein Wohlfühlbad mit tollen Lichtstimmungen zu machen.
 
Besonders beliebt ist übrigens ein Mix aus warmen und kalten Lichtquellen sowie vereinzelte Farblichteffekte, um ausgewählte Bereiche besonders hervorzuheben. Gerade in Wellness- und Ruhebe reichen ist ein fließender weicher Übergang von Farben sehr beliebt und hat eine beruhigende Wirkung.

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