Die passende Armatur für jeden Waschtisch – Ausführungen, Material und Planung im Überblick

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Armaturtyp

Standarmatur  –  Wandarmatur  (Aufputz / Unterputz)

Bedienprinzip

Einhebelmischer  –  Zweigriffmischer

Bauhöhe

Standard  –  Hoch (XL)  –  Extra hoch (XXL)

Oberflächen

Chrom  –  Schwarz matt  –  PVD  –  Edelstahl



Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Passend für alle Waschbeckentypen – Einbau, Unterbau, Aufsatzschale
  • Hohe Armaturen ab ca. 240 mm Auslaufhöhe für Aufsatzschalen
  • Wandarmaturen für puristisches, schlauchfreies Design
  • Kalkabweisender Perlator – besonders leicht zu reinigen
  • Heißwasserbegrenzer schützt vor Verbrühungen
  • Wassersparfunktion: Durchflussbegrenzer spart bis zu 50 % Wasser
  • Oberflächen in Chrom, Schwarz matt, PVD und Edelstahl
  • DVGW-zertifizierte Qualität für geprüfte Sicherheit

Ob schlanke Standarmatur auf dem Einbauwaschtisch, Wandarmatur über der Aufsatzschale oder puristische Unterputzlösung: Die passende Waschtischarmatur richtet sich nach dem Waschtischtyp, der Einbausituation und dem Stil Ihres Badezimmers. Moderne Waschtischarmaturen verbinden dabei präzise Technik mit pflegeleichten Oberflächen und wassersparender Funktion.

Tipp: Alle Armaturen aus einer Serie wählen

Damit Waschtisch, Dusche und Badewanne ein stimmiges Gesamtbild ergeben, empfiehlt sich die Wahl aller Armaturen aus einer Serie – gleiche Oberfläche, gleiche Formensprache, durchgehend harmonisches Design.

Waschtischarmaturen im Vergleich

Von der kompakten Standardarmatur für den klassischen Einbauwaschtisch bis zur hohen Designarmatur für eine freistehende Aufsatzschale: Die Tabelle zeigt, welche Ausstattung zu welchen Anforderungen passt. So können Sie den passenden Wasserhahn gezielt auswählen.

MerkmalEinstiegKomfortPremium
ArmaturtypStandarmaturStandarmatur / Wandarmatur (AP)Wandarmatur (AP oder UP)
BedienprinzipEinhebelmischerEinhebel- oder ZweigriffmischerEinhebel- oder Zweigriffmischer
BauhöheStandard (ca. 147–166 mm)Standard oder hoch (bis ca. 250 mm)Hoch / Extra hoch (bis ca. 360 mm)
Ausladungca. 105–125 mmca. 125–175 mmca. 165–250 mm
Niederdruck-OptionJaJaJe nach Modell
KartuscheStandardQualitätskartusche (leiser Durchfluss)Qualitätskartusche langlebig
PerlatorStandardKalkabweisendKalkabweisend / Quick-Clean
HeißwasserbegrenzerOptionalJaJa
Wassersparfunktion-OptionalIntegriert (bis zu 50 % Ersparnis)
OberflächenChromChrom / Schwarz mattChrom / Schwarz matt / PVD / Edelstahl

Details je nach gewähltem Modell und Einbausituation. Angaben ohne Gewähr.


Ausstattungsvarianten

Waschtischarmaturen lassen sich nach Wasserhahntyp, Bauhöhe, Einbausituation und Oberfläche individuell auswählen. Wir beantworten die wichtigsten Planungsfragen.

Welche Armaturtypen gibt es für den Waschtisch?

Standarmatur (Einhebelmischer)Die klassische Waschtischarmatur wird direkt auf oder hinter dem Waschbecken montiert, hier ist kein Wandeingriff nötig. Ein Griff steuert gleichzeitig Temperatur und Wassermenge – intuitiv und sehr beliebt. Passend für alle Einbau-, Unterbau- und Aufsatzwaschtische. 
Wandarmatur (Aufputz oder Unterputz)Die Armatur sitzt an der Wand, der Auslauf ragt über das Becken – der Schlauch ist nicht sichtbar. Zwei Varianten: Aufputz (AP): Leitungen laufen sichtbar an der Wand, einfache Montage ohne Stemmarbeiten. Unterputz (UP): Leitungen sind vollständig hinter der Wand verborgen, nur Auslauf, Griffe und Rosette sichtbar, Unterputz-Körper muss im Rohbau gesetzt werden. 
Standarmatur (Zweigriffmischer) Es gibt zwei separate Griffe für Kalt- und Warmwasser – ein klassisches Design für traditionelle Badstile. Präzise Temperaturregelung durch getrennte Bedienung. Auch als Standarmatur mit hohem Auslauf für Aufsatzschalen oder als Wandarmatur erhältlich. 
Sensorarmatur (berührungslos) Berührungslose Armaturen reagieren per Infrarotsensor auf Handannäherung – das Wasser fließt automatisch. Kein Körperkontakt mit der Armatur nötig und daher besonders hygienisch für Familienbäder. Geeignet auch für die barrierearme Planung. Erfordert Stromanschluss oder Batteriebetrieb. 

Standard, hoch oder extra hoch – welche Armaturhöhe passt?

Die Auslaufhöhe der Waschtischarmatur ist eine der zentralen Planungsentscheidungen. Sie bestimmt, ob der Wasserstrahl elegant ins Becken fällt oder gegen die Beckenwand spritzt. Maßgeblich ist das Verhältnis von Armaturhöhe und Beckentiefe.

Standard
(ca. 147–166 mm)
Für klassische Einbau- und Unterbauwaschtische. Ausladung ca. 105–125 mm. Der Wasserstrahl trifft optimal auf die Beckenmitte. Kompakt, universell, pflegeleicht. Seitenhebelsteuerung bei einigen Modellen verfügbar.
Hoch / XL
(ca. 240–250 mm)
Speziell für Aufsatzschalen: Der höhere Auslauf verhindert Spritzwasser und wirkt elegant. Ausladung ca. 147–175 mm. In Standard- und XXL-Variante verfügbar, z. T. mit Seitenhebelsteuerung.
Extra hoch / XXL
(ca. 278–360 mm)
Designstatement für freistehende Aufsatzschalen und Konsolenlösungen. Lange, schlanke Silhouette – Ausladung ca. 165–190 mm. Seitenhebelsteuerung bei einigen Modellen verfügbar.

Wann lohnt sich eine Wandarmatur oder Unterputzlösung?

Wandarmaturen verschwinden optisch fast vollständig. Sichtbar bleiben nur Mischhebel bzw. Griffe, der Auslauf und gegebenenfalls die Rosette. Das schafft einen ruhigen, aufgeräumten Waschtischbereich und ist die konsequenteste Antwort auf den Wunsch nach minimalistischem Design.

Wichtig zu wissen: Eine Unterputz-Armatur am Waschbecken benötigt immer einen Unterputz-Körper (Rohbau-Set), der vor dem Verfliesen in die Wand eingebaut wird. Typische Wandausladungen liegen bei ca. 170–250 mm. Die nachträgliche Umrüstung einer bestehenden Aufputzinstallation auf Wandarmatur ist ohne Stemmarbeiten nicht möglich.

Fazit: Die Wandarmatur empfiehlt sich bei Neubau oder Badsanierung mit Stemmarbeiten – und immer dann, wenn ein schlicht-modernes Erscheinungsbild gewünscht ist. Für Sanierungen ohne Wandöffnung bleibt die Aufputz-Armatur am Waschbecken die praktischere Wahl.

Hochdruck oder Niederdruck – was muss ich wissen?

Ob im Bad eine Hochdruck- oder eine Niederdruckarmatur benötigt wird, hängt von der Art der Warmwasserversorgung ab. Der Unterschied ist für die Planung entscheidend.

Hochdruck (Standard)Für alle Armaturen, die an eine zentrale Warmwasserversorgung (z. B. Durchlauferhitzer, Boiler oder Fernwärme) angeschlossen sind. Standard in Mehrfamilienhäusern und Neubauten. Druckbereich: 0,5–5 bar.
NiederdruckFür offene Warmwasserbereiter (Untertisch-Boiler), die nur auf einer Seite unter Druck stehen. Niederdruck-Armaturen haben einen speziell ausgelegten Mischerbereich. Falsch gewählt führt das zu Schäden – daher immer beim Fachhandwerkerbetrieb absichern.
ErkennungsmerkmalNiederdruck-Armaturen sind im Produktsortiment eigens gekennzeichnet. Eine Standard-Hochdruckarmatur darf nicht an einem Niederdrucksystem betrieben werden.

Welche Oberflächen und Farben gibt es bei Badarmaturen?

ChromGlänzend, zeitlos und universell einsetzbar. Die Lichtreflexion belebt den Raum. Passt zu allen Badstilen von klassisch bis modern. Pflegeleicht mit weichem Tuch.
Schwarz mattTrendige Designoption für moderne, kontrastreiche Bäder. Betont die Silhouette der Armatur eindrucksvoll. Lackierte oder PVD-Oberfläche – abriebfest und farbecht.
PVD-BeschichtungPhysical Vapor Deposition: dünne Schicht, im Vakuumverfahren aufgebracht. Mögliche Keimreduzierung, abriebfest, dauerhaft farbecht. Verfügbare Töne: Gold, Brushed Gold, Bronze, Gun Metal, Brushed Stainless Steel u. a.
Weiß mattWeiche Designoption für helle, skandinavisch geprägte Bäder. Harmoniert besonders gut mit weißer Sanitärkeramik und Holzelementen.
EdelstahlDesignoption aus rostfreiem Stahl. Hohe Widerstandsfähigkeit, hygienisch und langlebig. Satinierte Optik mit mattem Schimmer.
Reinigung OberflächenAlle Oberflächen: Nach Nutzung kurz mit weichem Baumwolltuch trockenwischen. Milde Reiniger auf Zitronensäurebasis bei Kalkflecken. Keine Scheuermittel, kein Sprühnebel direkt auf die Armatur. Keine aggressiven Säuren (Salzsäure, Essigsäure, Phosphorsäure).

Wie funktioniert der Perlator – und was spart eine ECO-Armatur?

Der Perlator – auch Strahlregler oder Luftsprudler genannt – sitzt am Auslauf der Armatur und mischt Luft in den Wasserstrahl. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiger, weicher Wasserfluss ohne Spritzen, der den Verbrauch spürbar senkt.

Kalkabweisender PerlatorOberfläche aus Elastomer-Material: Kalkablagerungen lassen sich durch einfaches Abrubbeln mit dem Finger lösen – kein Werkzeug, kein Reinigungsmittel nötig.
Quick-CleanSpezielle Ausführung, bei der die Elastomer-Noppen besonders große Oberfläche bieten. Kalk gleitet einfach ab. Praktisch im Alltag, besonders in Regionen mit hartem Wasser.
Wassersparfunktion / ECOIntegrierter Durchflussbegrenzer reduziert den Wasserverbrauch – laut Herstellerangaben um bis zu 50 % gegenüber einer Armatur ohne Begrenzung. Durch Luftbeimischung kein Komfortverlust.
Heißwasser­temperatur­begrenzerWerkseitig eingestellter Anschlag verhindert, dass der Griffhebel versehentlich in die heiße Zone gedreht wird. Schutz vor Verbrühungen – besonders relevant für Familien mit kleinen Kindern.

Wie reinige ich eine Badarmatur richtig?

Täglich / nach NutzungArmatur mit einem weichen, trockenen Baumwolltuch oder Fensterleder abwischen. So entstehen keine Kalkflecken und die Oberfläche bleibt langfristig glänzend.
Kalkflecken entfernenMilde Reiniger auf Zitronensäurebasis oder verdünnte Zitronensäure auf ein weiches Tuch geben – nie direkt auf die Armatur sprühen. Einwirken lassen, abwischen, mit klarem Wasser nachspülen.
Perlator entkalkenBei kalkabweisenden Perlatoren: Elastomermembran mit dem Finger abrubbeln. Kalk löst sich ohne Werkzeug.
Bei Standard-Perlatoren: Abschrauben, in Zitronensäurelösung einlegen, mit Wasser nachspülen.
Was vermieden werden sollteKeine groben Mikrofasertücher (verursachen leicht Kratzer auf matten Oberflächen). Keine Scheuermittel, keine rauen Schwämme, keine aggressiven Säuren. Reinigungsmittel nicht mischen.
SprühnebelReinigungssprays nie direkt auf die Armatur aufsprühen – der feine Nebel kann in Fugen, Öffnungen und Mechanik eindringen und Schäden verursachen.

Wann lohnt sich eine barrierearme Waschtischarmatur?

Barrierearme Wasserhähne sind nicht nur im seniorengerechten Bad sinnvoll, denn sie erhöhen den Komfort für alle und machen das Bad langfristig besser nutzbar. Sensorarmaturen ergänzen dieses Konzept ideal: Sie reagieren berührungslos per Infrarotsensor auf Handannäherung und ermöglichen eine besonders hygienische und komfortable Bedienung.

Verlängerter BedienhebelKann mit dem Handrücken, Unterarm oder einem Finger bedient werden. Kein Kraftaufwand nötig. Auch im Sitzen gut erreichbar.
Wandmischer mit HebelSchwenkbarer Wandmischer mit barrierearmem Griff ermöglicht die Bedienung unabhängig von der Armaturposition. Ausladung ca. 256 mm.
DVGW-SicherheitBarrierearme Armaturen mit DVGW-Zertifizierung sind auf Dichtheit, Materialqualität, Hygiene und Langlebigkeit geprüft. Das Prüfzeichen schützt vor Schadstoffen im Trinkwasser.

Warum sollten alle Armaturen im Bad aus einer Serie sein?

Ein stimmiges Bad entsteht durch das harmonische Zusammenspiel aller Elemente. Wer Waschbecken, Waschtisch, Dusche und Badewanne plant, sollte Armaturen aus einer Serie wählen – so sind Stil, Materialien und Formensprache perfekt aufeinander abgestimmt.

Oberflächen & FarbenChrom, Schwarz matt, PVD-Gold oder Edelstahl – jede Oberfläche wirkt nur dann als stimmiges Designelement, wenn sie sich durch das gesamte Bad zieht. Ein Mix aus Chrom in der Dusche und einer Waschtischarmatur in Schwarz matt wirkt unruhig.
FormenspracheRunde, organische Formen harmonieren mit anderen runden Elementen. Eckige, puristische Armaturen fügen sich perfekt in ein modernes Bad mit klaren Linien ein. Seriengleiche Armaturen sind aufeinander abgestimmt.
Praktischer VorteilInnerhalb einer Serie passen Ersatzteile, Kartuschen und Zubehör (z. B. Ablaufgarnituren, Rosetten) zusammen – das vereinfacht die Wartung und spätere Nachrüstung.
PlanungsempfehlungDie Armaturenserie am besten vor dem Kauf von Waschtisch, Duschwanne und Badewanne festlegen, damit das Erscheinungsbild optimal aufeinander abgestimmt ist. Unsere BäderStore-Experten beraten dabei ganzheitlich.

Welche Waschtischarmatur passt zu mir?

Drei Fragen helfen bei der Orientierung:

01
Welches Waschbecken habe ich?

Einbauwaschtisch oder Unterbau: Standard-Aufputzarmatur, Höhe 147–166 mm.
Aufsatzschale oder Konsole: Hohe oder extra hohe Armatur (ab ca. 240 mm Auslaufhöhe).
Wandmontage gewünscht: Wandarmatur mit Unterputz-Körper einplanen.

02
Welches Warmwassersystem habe ich?

Zentrale Warmwasserversorgung (Boiler, Durchlauferhitzer im Keller, Fernwärme): Hochdruck-Armatur.
Untertisch-Boiler (offenes System): unbedingt Niederdruck-Armatur wählen.
Im Zweifel: Fachhandwerker fragen.

03
Welcher Stil und welche Oberfläche?

Chrom: zeitlos, universell, pflegeleicht.
Schwarz matt: modern und kontrastreich.
PVD (Gold, Bronze, gebürstet): individuell und exklusiv.
Edelstahl: besonders langlebig.
Alle Oberflächen mit mildem Reiniger pflegen.

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Waschtischarmatur planen – worauf kommt es an?

Wenn Sie eine Waschtischarmatur planen – egal ob Aufputzarmatur, Wandarmatur oder hohe Waschtischarmatur –, sind die folgenden Punkte wichtig:

  • Anschaffungskosten: Im Einstiegssegment liegen die Preise für Wasserhähne bei 30 bis 70 Euro, die Mittelklasse bewegt sich zwischen 70 und 200 Euro. Premium- und Designarmaturen beginnen bei rund 200 Euro und können je nach Ausführung über 500 Euro kosten. Der Austausch[RW8]  einer Armatur inklusive Montage kostet zwischen 50 und 450 Euro je nach Aufwand, Handwerker und Region.
  • Armaturtyp und Einbausituation: Aufputz-Armaturen werden direkt am Becken montiert – es ist kein Wandeingriff nötig und daher die ideale Lösung für Sanierungen. Wandarmaturen für das Waschbecken verschwinden fast vollständig in der Wand und bieten maximalen Minimalismus; sie erfordern jedoch einen Unterputz-Körper, der im Rohbau eingebaut wird. Unterputz-Armaturen sind die konsequenteste Lösung: Die gesamte Technik verschwindet hinter der Wand, sichtbar bleibt nur der Auslauf.
  • Bauhöhe: Standard, hoch oder extra hoch? Standard-Armaturen (ca. 147–166 mm Höhe, Ausladung ca. 105–125 mm) passen zu klassischen Einbau- und Unterbauwaschtischen. Für Aufsatzschalen empfiehlt sich eine Waschtischarmatur mit hohem Auslauf ab ca. 240 mm – der Wasserstrahl trifft das Becken dann optimal, ohne zu spritzen. Extra hohe Modelle (bis ca. 360 mm) sind Designstatements für freistehende Becken auf Konsolenplatten.
  • Hochdruck oder Niederdruck: Ob eine Hoch- oder Niederdruckarmatur benötigt wird, hängt vom Warmwassersystem ab. Niederdruck-Armaturen für das Bad sind speziell für offene Untertisch-Boiler ausgelegt und dürfen nicht mit Hochdrucksystemen kombiniert werden. Im Zweifel immer mit dem Fachhandwerksbetrieb abstimmen.
  • Pflege und Oberflächen: Chrom gilt als besonders pflegeleicht. PVD-Beschichtungen in Gold, Bronze oder gebürstetem Stahl überzeugen durch hohe Abriebfestigkeit und dauerhafte Farbechtheit. Kalkabweisende Perlatoren reduzieren den Reinigungsaufwand deutlich.
  • Nachhaltigkeit und Technik: Armaturen mit integriertem Durchflussbegrenzer senken den Wasserverbrauch um bis zu 50 %, ohne spürbaren Komfortverlust. Modelle mit CoolStart-Technologie sparen zusätzlich Energie: Der Hebel startet in der Kaltwasserposition, Warmwasser wird nur bei Bedarf zugeschaltet.

FAQ: Häufige Fragen zu Waschtischarmaturen

Damit der Wasserhahn im Bad zum Waschbecken passt, ist der Hahnlochdurchmesser bei Einbau-Waschtischen in der Regel genormt (35 mm), sodass die meisten Aufputz-Armaturen kompatibel sind. Entscheidend sind Ausladung und Auslaufhöhe: Für flache Einbaubecken reicht eine Standardarmatur aus. Für Aufsatzschalen eignet sich eine Waschtischarmatur für Aufsatzwaschbecken mit hohem Auslauf (ab ca. 240 mm), damit der Wasserstrahl optimal ins Becken fällt. Bei Wand- und Waschtischarmaturen für den Unterputz sollte die Planung immer mit einem Fachhandwerksbetrieb abgestimmt werden.

Hochdruckarmaturen sind für zentrale Warmwassersysteme wie Durchlauferhitzer oder Fernwärme ausgelegt. Niederdruckarmaturen werden bei offenen Untertisch-Warmwasserbereitern eingesetzt. Beide Systeme dürfen nicht vertauscht werden, da sonst Schäden entstehen können. Die Zuordnung lässt sich der Produktbezeichnung oder dem Datenblatt entnehmen.

Für klassische Einbau- und Unterbauwaschtische gilt die Standardhöhe von ca. 147–166 mm (Ausladung 105–125 mm). Für Aufsatzschalen empfiehlt sich eine Waschtischarmatur mit hohem Auslauf ab ca. 240 mm. Für extra tiefe oder freistehende Schalen gibt es XXL-Armaturen bis ca. 360 mm Höhe. Die Ausladung sollte so gewählt sein, dass der Wasserstrahl die Beckenmitte trifft.

PVD steht für Physical Vapor Deposition – ein Vakuumverfahren, bei dem extrem dünne Metallschichten auf die Armatur aufgebracht werden. Die Beschichtung ist besonders langlebig, abriebfest, farbecht und pflegeleicht. Erhältlich sind Töne wie gebürstetes Gold, Bronze, Gun Metal oder gebürsteter Stahl.

Um vom Wasserhahn Kalk zu entfernen, eignet sich ein milder Reiniger auf Zitronensäurebasis. Dieser wird auf ein Tuch gegeben – nicht direkt auf die Oberfläche sprühen. Nach kurzer Einwirkzeit die Oberfläche abwischen und mit klarem Wasser nachspülen. Bei kalkabweisenden Perlatoren mit Elastomeroberfläche genügt es, die Ablagerungen mit dem Finger abzureiben. Auf Salzsäure, Essigsäure und Scheuermittel grundsätzlich verzichten.

Ein Armaturentausch ist bei einfachen Aufputz-Armaturen möglich, wenn das Anschlussschema beibehalten wird. Dazu die Wasseranschlüsse sperren, alte Flexschläuche ausbauen, neue sorgfältig abdichten. Bei Wandarmaturen oder Unterputz-Armaturen sind Stemmarbeiten erforderlich – das sollte ein Fachhandwerksbetrieb übernehmen. In Mietwohnungen immer Rücksprache mit dem Vermieter halten.

DVGW steht für den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches. Die DVGW-Zertifizierung bestätigt geprüfte Materialqualität, Hygiene und Dichtheit. Sie stellt sicher, dass die Armatur für Trinkwasser geeignet ist und Grenzwerte eingehalten werden.

Ja, und nicht nur für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, sondern auch als vorausschauende Lösung. Barrierearme Armaturen mit verlängertem Hebel sind leicht mit Handrücken oder Unterarm bedienbar und gut erreichbar, auch im Sitzen. Schwenkbare Wandmischer bieten zusätzliche Flexibilität. Sensorarmaturen ergänzen das Konzept durch berührungslose, hygienische Bedienung ohne Kraftaufwand.

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