Podcast-Transkripte – Alle Folgen von “Hör mal, wer da liefert” zum Nachlesen

“Badezimmer-Sünden: Was Fachleute nicht mehr sehen können”

MARINA – 00:00
Hallo und willkommen zur aller ersten Folge unseres SHK-Podcasts "Hör mal, wer da liefert" von Richter+Frenzel – in unserem Podcast-Studio in Gräfelfing aus dem ProfiStore.

BENE
Wir sind Marina und Bene und gemeinsam mit unseren Gästen blicken wir hinter die Kulisse der SHK-Branche.

Und heute bei uns in der aller ersten Folge zu Gast die Kollegin Martina Mirlach.

Martina war verantwortlich für den Bäder & Wellness Store im oberbayrischen Dorfen und seit ein paar Wochen ist sie zurück in die Heimat nach Landshut gezogen und ist dort im BäderStore als Beraterin wieder aktiv. Und mit all ihrer Erfahrung kennt sie natürlich all die Fehler bei der Badplanung. Sie hat uns verraten, welche Badezimmer-Sünden Fachleute regelmäßig zur Weißglut bringen.

Wir haben darüber gesprochen, wie viel „Mimi“ – denn das ist ihr Spitzname – denn wirklich in ihren Planungen drin steckt und sie klärt die lebensentscheidende Frage:

Was genau hat's eigentlich mit dieser "Dusch-Hoiben" auf sich.

MARINA
Das und noch viel mehr hört ihr jetzt in der aller, aller ersten Folge und in diesem Sinne würde ich sagen: Genug geredet.

Jetzt wird geliefert.

BENE
Aber hallo!

MARINA – 01:03
Hallo Martina, willkommen im Podcast. Wir freuen uns sehr, dass du heute bei uns bist.

BENE – 01:08
Premierenpodcast – Premierenfolge:

Es ist nicht nur das erste Mal Podcast für die Martina Mirlach, es ist auch das erste Mal für die Marina und … Marina. Martina. Marina. Martina.

MARTINA – 01:21
Da darf ich dir jetzt gleich eine Anekdote erzählen.

BENE
Bitte.

MARTINA – 01:24
Dieses Problem hatten wir schon mal in meiner Ausbildung und seitdem ist mein Spitzname beim R+F "Mimi".

BENE – 01:30
Es stimmt, genau das weiß ich.

MARTINA
Jetzt können wir es ja offiziell machen.

BENE
Also können wir offiziell sagen: Hier haben wir die Marina und hier ist die Mimi. So, gleich mal in die Vollen gegangen mit den Fehlern. Das ist, wie gesagt, es ist Premiere, es ist halb live – überall hier liegen die Kabel rum. Wir starten rein in: Hör mal, wer der liefert – der Podcast von Richter und Frenzel.

MARINA – 01:49
Ja, und heute dreht sich alles um das Thema "Badezimmer-Sünden: Was Fachleute nicht mehr sehen können."

Und da hast du ja bestimmt ganz viel Erfahrung mitgebracht und kannst ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Gibt es Badezimmersünden oder Planungsfehler, die dir ganz besonders in Erinnerung geblieben sind?

MARTINA – 02:07
Ja, vielen Dank erstmal für die Einladung. Freut mich sehr, dass ich heute bei euch bin. Ja, die Fehler. Also was mir aktuell gerade ganz oft um die Ohren kommt, was die Handwerker nicht sehen wollen, sind schwarze Armaturen.

BENE – 02:21
Sind die immer noch in?

MARTINA – 02:23
Es ist gerade am Ausklingen, sage ich mal. Sie sind noch in, auf alle Fälle, werden gerade abgelöst von farbigeren Armaturen und auch da haben die Handwerker dann gerne mal lieber wieder Chrom-Armaturen.

Hat wahrscheinlich auch den Hintergrund, weil man bei chromfarbigen Armaturen Fehler verzeihen kann und…

MARINA
Fehler im Putzen also Putzfehler verzeihen kann, dass die einfach dann nicht so "anschlagsanfällig" sind. Also, dass da nicht gleich was abplatzt von der Farbe oder warum?

MARTINA – 02:56
Beides, also es gibt auch Armaturen, die farbig sind, zum Beispiel Schwarzchrom, also dunkler zum Beispiel als Chrom.

Die sind galvanisch, haben eine super harte Oberfläche; Also da ist auch beim Putzen jetzt nicht so viel kaputt zu machen, aber bei z.B. Schwarz matt oder auch anderen farbigen Armaturen, kann es schon sein, dass man beim Putzen, also beim Putzen eigentlich nicht, aber wenn jetzt ein Parfüm oder was drauf fällt, dann kann es leichter abplatzen.

Und natürlich, wenn jetzt der Installateur mit seiner Rohrzange hinten die Verschraubung festzieht, muss er halt schon ein bisschen mehr aufpassen, wie bei einer verchromten Armatur – wo er natürlich auch super vorsichtig arbeitet.

BENE – 03:34
Jetzt sind wir hier in München – Transparenzoffensive: Wir zeichnen in Gräfelfing im ProfiStore auf und in München ist das Wasser maximal kalkhaltig.

Das heißt, bzw. ich würde mal vermuten, dass man in München, wenn man eine schwarzmatte Armatur einbaut, gleichzeitig aber auch nicht umhin kommt, dann auch noch eine Entkalkungsanlage für zu Hause einzubauen.

Machst du das? Also, berätst du auch direkt dahin, also wenn ihr Schwarz matt wollt, dann aber auch gleich Enthärtung?

MARTINA – 04:04
Grundsätzlich tatsächlich spreche ich das Thema bei allen hochwertigen und farbigen Armaturen an, weil ich finde immer, du kaufst dir ein Bad für 30, 50, 80.000 € und dann ist es innerhalb kürzester Zeit verkalkt – man kann nichts dafür machen.

Und dann ist eine Enthärtungsanlage oder eine Entkalkungsanlage wirklich ganz sinnvoll. Und ich spreche das immer an und die Reinigung ist für uns voll wichtig. Also kein Kunde geht glaube ich bei uns raus, der sich schwarze Armaturen kauft, ohne dass wir ihn darauf hingewiesen haben, dass er die Armaturen trocken reiben soll nach der Benutzung.

MARINA – 04:37
Aber gibt es da auch viele Reklamationen, die danach kommen, auch über den Fachhandwerker, der dann sagt: "Nee, also das war jetzt gar nichts. Wir müssen das noch mal umplanen." Oder welche Auswirkungen hat es denn langfristig auf so ein Planungsverlauf, auf so einen Planungsprozess?

MARTINA – 04:50
Also es gibt eigentlich selten Fachhandwerker, die sagen, das geht auf gar keinen Fall.
Aber ich weiß, dass viele die Kunden darauf hinweisen, dass es halt einfach schneller kaputt gehen kann, einfach von der Oberfläche. Und gerade jetzt bei farbigen Armaturen ist es halt so, wenn du jetzt eine neue Handbrause brauchst, die wirst du irgendwann nach zehn Jahren austauschen, dann musst du halt wieder exakt die Farbe finden.

Das ist bei Schwarz jetzt kein Thema gewesen, aber bei farbigen Armaturen, wenn du jetzt zum Beispiel "Brushed Bronze" hast oder…

BENE – 05:16
Wie noch mal? Brush…?

MARTINA – 05:20
Brushed Bronze. Auf Bayerisch mit viel "rrr".

MARINA – 05:27
Was ist denn da jetzt gerade, also, Schwarz matt ist ja jetzt gerade im Auslaufen im Trend und jetzt ist es gerade so Brushed …

MARINA, MARTINA, BENE – 05:34
Bronze.

MARTINA – 05:36
Bronzierten…

MARINA
Was sind denn gerade so die Trends?

MARTINA – 05:39
Ja, also es geht schon sehr in die bronzierten-messing, also eher wärmere, goldenere Töne rein. Kupfer ist teilweise ein Thema oder auch also, alles was gebürstet ist. Edelstahl und schwarz gebürstetes Edelstahl.

BENE – 05:55
Also die Kunden, bzw. ein Thema ist immer wieder zwischen dir, Kunden und Fachhandwerk, ist dann Farbe im Bad. Gucken wir uns mal so ganz typische Herausforderungen bei der Badplanung an. Du machst das seit Ewigkeiten.

Wie lange berätst du Bäder? Wie lange machst du das schon?

MARTINA – 06:12
Also ich hab 2008 meine Ausbildung begonnen beim Richter und Frenzel und dann eben nach der Ausbildung drei Jahre später, rechnen…

BENE
Jetzt müssen wir rechnen, warte…18 Jahre Richter und Frenzel.

MARTINA 
Genau mit drei Jahren Pause.

BENE – 06:28
Die Pause, die verschweigen wir, die ist uns an der Stelle vollkommen egal. Mimi – also ich merke es mir jetzt: Mimi, Marina, ich bleibe dabei – wir bleiben mal bei typischen Herausforderungen in der Badberatung. Gibt es denn da Wünsche von Kunden, die in der Praxis ganz besonders herausfordernd umzusetzen sind?

Ich meine, Armatur ist klar, aber letzten Endes eine Armatur kommt immer mit ins Bad rein. Gibt es so richtig große Herausforderungen, wo du sagst, da stöhnen wir, das wird arg schwierig.

MARTINA – 06:56
Ich denke jetzt gerade mal an einen Fall von einem relativ, für die Wünsche des Kunden, kleines Bad. Es war eigentlich kein kleines Bad, aber er wollte eine Dampfsauna, eine freistehende Badewanne, eine riesen Waschtischanlage.

BENE
Einmal alles.

MARTINA 
Genau – hatte eine Türe und eine doppelflügelige Balkontüre.

MARINA
Ok wow.

MARTINA
Also gerade dieses Thema Türen ist eine Riesenherausforderung und da ist es tatsächlich dann, da geht es wirklich aufs Millimetermaß und das ist gerade in der Planung am Anfang total schwierig, weil man weiß nicht, wo der Installateur seine Leitungen am Schluss verlegt.

Man weiß nicht, wie viel Wandaufbau, wie viel Fliesenaufbau und so was noch mit dazukommt, weil der Kunde bei uns oft schon ganz am Anfang ist, da hat er noch gar keine, gar keinen Schimmer, was er sonst noch so alles gern hätte. Und da ist es von der Positionierung her tatsächlich schwierig.

BENE
Und wie gelingt es dann? Also wir haben ja einmal den Wunsch des Kunden. Ja, wir haben die technischen Begebenheiten, die halt einfach da sind. Ich habe eine Flügeltür hier an der Stelle. Ich habe natürlich auch eine gewisse Quadratmeteranzahl.

Aber wie gelingt dir das – und auch deinen Kolleginnen und Kollegen bei Richter und Frenzel – wie gelingt euch das, diese Anforderung dann alle einmal in eine Schale zu werfen und am Ende des Tages zieht ihr ein traumhaftes Bad daraus, womit alle happy sind.

MARTINA – 08:14
Auf alle Fälle.

BENE – 08:16
Ja, wie macht ihr das?

MARTINA – 08:18
Ja, also ich glaube, grundsätzliche ist für uns der wichtigste Part von der Beratung die erste Stunde, in der man einfach alles abfragt, was man irgendwie fragen kann. Da sage ich manchmal: "Sorry, ich muss jetzt wirklich ins Detail gehen und sehr privat werden, weil wir müssen wissen, was ihr in dem Bad so alles vorhabt." Und einfach, welche Ansprüche man hat: Wie viele Personen in dem Bad sind, wer das nutzt, nutzen das Kinder – und auch das altersgerechte Thema, wenn die Leute 50 sind, haben die jetzt wirklich das Geld beieinander, dass sie sich wirklich ein cooles Bad kaufen können, leisten können.

Die werden aber in dem Bad auch alt, also man muss dann auch ein bisschen an später denken. Ja, genau.

MARINA
Gibt es irgendwas, wo du dann im Nachhinein vielleicht auch sagst: Ah Mist, da hätte man ja früher oder da hätte man vielleicht noch mal anders draufschauen müssen oder draufschauen können?

Oder der Wunsch vom Kunden konnte gar nicht umgesetzt werden, weil das einfach so eine große Herausforderung ist, noch mal auf die Flügeltür zum Beispiel zu kommen, oder einfach das Bad ist so klein und derjenige möchte oder diejenige möchte aber so gerne ein Masterbad darin haben mit Dampfsauna, mit einem riesen Whirlpool drin und man muss dann einfach sagen: "Ja sorry, das geht jetzt leider nicht."

Also was sind da so wirklich Themen, wo du sagst: "Puh…"?

MARTINA – 09:31
Zum Beispiel kleine Bäder, wo man jetzt eine Badewanne und eine Dusche rein haben möchte, am besten eine Walk-In Dusche, die offen ist und keine Tür hat. Das braucht halt alles extrem viel Platz. Was auch immer wirklich ein Thema ist, dass die Kunden erst ganz zum Schluss gerne ansprechen, ist ein Wäscheabwurfschacht.

BENE – 09:53
Ah, dass man das Zeug nicht runter… ah, das ist aber smart, dass man die Wäsche nicht runtertragen muss, sondern rein schmeißen.

MARINA
Super Idee.

MARTINA – 09:57
Ich finde die Idee tatsächlich besser, einfach die Waschmaschine in dem gleichen Stockwerk, wie das Bad ist, zu machen – vereinfacht alles.

MARINA – 10:07
Aber kommt es dann öfter auch dazu, dass man sagt okay, das ist nett jetzt, dass diese Information noch gekommen ist, aber da müssen wir es noch mal umplanen. Und sind dann wirklich die Kunden bereit dazu zu sagen: "Okay, noch mal von vorne".

MARTINA – 10:20
Ja, oft muss dann vielleicht auch das eine oder andere weichen, also man muss irgendwo auch Kompromisse schließen. Ja, man muss einfach das im Gesamten sehen, wenn die Planung jetzt schon so weit fortgeschritten ist und der Kunde so happy mit dem Bad war, dann muss man einfach auch mal überlegen, ob das jetzt wirklich sinnvoll ist oder ob man andere Wege oder Planungen lösen soll.

Aber es ist halt immer lustig, wenn die Aussage "der Wäscheabwurf fehlt noch" dann ganz zum Schluss kommt, wo wir schon fünf verschiedene Planungsvarianten gemacht haben.

BENE – 10:54
Wann kommt denn grundsätzlich eigentlich das Fachhandwerk ins Spiel? Also der Kunde kommt zu euch, sagt "Ich brauche ein Bad, ich möchte dieses und jenes haben", Ihr führt 3, 4, 5 Stunden Gespräch – wo kommt dann der Fachhandwerker ins Spiel?

Also ab wann sprichst du mit dem?

MARTINA – 11:06
Das ist tatsächlich unterschiedlich. Also es kann zum einen sein, dass der Handwerker den Kunden zu uns schickt. Das ist uns natürlich am allerliebsten. Genau, dann sprechen wir natürlich vorher mit dem Handwerker.

Ich habe ja selber auch schon mal beim Handwerker gearbeitet und das ist schon ein großer Vorteil, weil –

BENE 
das sind die drei Jahre Pause –

MARTINA – 11:29
das ist der große Pluspunkt, weil der Handwerker einfach mit dem ersten Fuß schon in der Tür von dem Kunden war. Der hat das Bad ausgemessen, der kennt die örtlichen Gegebenheiten und das ist gerade bei einer Renovierung super. Beim Neubau ist es nicht ganz so wichtig.

Da bin ich aber selber eben auch der Fan, dass uns der Kunde, wirklich der Endkunde dann alle Daten zur Verfügung stellt. Und beim Neubau ist es tatsächlich dann oft so, dass der Fachhandwerker dann erst später dazukommt bzw. er hat oft dann mal zwei, drei zur Auswahl.

MARINA  – 12:03
Und was passiert in der Praxis, wenn das Fachhandwerk dann erst zu einem sehr späten Zeitpunkt dazukommt? Also, was sind da dann die Herausforderungen oder was können die Herausforderungen sein, wenn die dann so spät dazu kommen und dann die Planung aber schon so weit fortgeschritten ist?

MARTINA – 12:18
Eine Herausforderung kann zum Beispiel sein, dass wir dem Kunden irgendwas angeboten haben, was der Handwerker partout nicht verbauen möchte.

BENE – 12:28
Zum Beispiel?

MARTINA
Wir nennen keine Herstellernamen.

BENE 
Ohne Hersteller – aber sind es besondere Produkte, die man nicht einbauen will als Handwerker?

MARTINA – 12:39
Also. Genau, es sind dann einfach verschiedene Produktgruppen oder wie gesagt eben verschiedene Armaturen-Hersteller, das ist so dieses Paradebeispiel: Oft kommen die Kunden auch zu uns und sagen "Wir haben, wir brauchen jetzt ein Badplanung, aber der Rohbau steht schon und die Installation ist schon gemacht". Und dann brauchen wir eigentlich nur noch ein Foto von dem, was da in der Wand schon drin ist und dann wissen wir, was der Handwerker gerne verbaut.

Also manche lotsen den Kunden tatsächlich, vielleicht auch bewusst, erst nach nach der Installation zu uns.

BENE
Okay.

MARTINA
Also es ist total unterschiedlich.

BENE
Es hat auch der Handwerker seine Lieblingsmarken, was ja irgendwo auch nachvollziehbar ist.

MARTINA
Voll. Total.

BENE
Also wenn man es zusammenfasst, ist glaube ich mit das Allerwichtigste für dich als Bindeglied zwischen Endkunde und Fachhandwerk: Sprechen. Immer wieder sprechen, sprechen, sprechen, reden, niemals irgendwelche Dinge liegen lassen, einmal mehr telefonieren als weniger.

MARTINA – 13:34
Richtig.

MARINA – 13:34
Und welche Vorteile das ja auch bringt, das ganze Bad ganzheitlich zu betrachten. Im Hintergrund hört man übrigens unseren ProfiStore. Da ist gerade ganz viel los.

Es sind ganz viele Fachhandwerker da. Wir machen es ja nicht irgendwo. Genau eben. Und genau, also “mittendrin statt nur dabei” ist unser Motto. Jetzt wird auch noch irgendwas gebohrt…

BENE
Es ist ja Vormittag, also gerade wird eine Keramik herumgetragen. Hier dreht sich was, hier läuft was. Genau.

MARINA – 14:02
Genau. Welche Vorteile…

BENE
Die Jungs haben die Badplanung übrigens schon in die Hand bekommen. Also die setzen schon um, was du und deine Kolleginnen und Kollegen gemacht haben. Die holen jetzt die Produkte und dann wird es eingebaut.

MARINA – 14:12
Genau. Welche Vorteile entstehen denn bei allen Beteiligten aus deiner Sicht, wenn man ganz früh schon mit allem oder alles bedenkt? Also die ganze ganzheitliche Badplanung betrachtet, mit dem Fachhandwerker/Fachhandwerkerin, die mit einbezogen wird, und natürlich dem Kunden, der am Tisch sitzt und uns/euch als Richter und Frenzel.

MARTINA – 14:32
Es hat definitiv nur Vorteile. Das ist allerdings nicht die Regel. Also tatsächlich ist der erste Stepp meiner Meinung nach, dass der Kunde sich überlegen sollte – grundsätzlich: Wie soll mein Haus ausschauen?

Wie soll… Also jetzt gerade im Neubau betrachtet – da habe ich oft den Fall, dass Kunden zu mir kommen, die haben keine Ahnung in sämtlichen Richtungen, was jetzt Farben, was Oberflächen, was… also wirklich gar nicht. Die haben einfach einen Baugrund und sagen wir bauen jetzt ein Haus und mach mal. Und das ist tatsächlich eine riesengroße Herausforderung dann, weil das dann noch ganz, ganz viel Arbeit für den Endkunden, für den Verbraucher einfach an sich selber ist.

MARINA
Weil einfach noch so viele Fragen gestellt werden müssen und da einfach noch so viel in der Klärungsphase ist. Okay, ja, verstehe. Und

MARTINA – 15:23
Und ja, da muss man dann einfach versuchen, das ist dann unsere Herausforderung in der Beratung, wie man darauf eingeht, dass man nicht zu sehr irgendwie auf Farben, auf Details eingeht, dass er einfach am Anfang erst einmal eine Vorstellung von seinem Grundriss bekommt. Wie möchte ich das Bad haben? Einmal ein bisschen ein Gefühl: Möchte ich jetzt eine Badewanne, die frei im Raum steht? Will ich das Ganze irgendwie offen haben? Mag ich lieber ein paar Mauern mit Nischen drinnen haben – für die "Dusch-Hoibe".

BENE – 15:52
In Bayern gibt es nur die "Dusche-Hoibe" oder für alle, die nicht aus Bayern zuhören: Ein Bier, was man in der Dusche trinkt.

MARINA – 16:04
Ja, welchen Tipp könntest du oder würdest du dem Fachhandwerk mitgeben, was sie in der täglichen, im täglichen Doing mit ihren Kund:innen machen können, was ihnen dann die alltägliche Arbeit erleichtert?

MARTINA – 16:18
Also zum einen den Kunden ein bisschen die Angst abnehmen, weil viele Kunden einfach oder – es ist viel Geld, was man in die Hand nimmt und viele haben dann einfach Angst vor Entscheidungen. Und dann einfach dem Kunden Mut zu sprechen und auch bisschen persönlich für den da zu sein.

Nicht nur so als Handwerker, sondern auch so "ich baue dir das und das wird cool und sei doch mutig" – weil ja, was ist das, wenn ich zu einem Autohaus gehe und mir ein teures Auto kaufe und der Verkäufer der steht dann so da und sagt "magst das haben, dann verkaufe ich dir das halt".

MARINA – 16:53
Ja, ja, es ist auf jeden Fall eine längerfristige Entscheidung, weil einfach nicht so schnell mal eine Badewanne ausgetauscht wird oder einfach eine… ja, alles.

Also ich meine, eine Armatur kann man schon mal schnell ausbauen und wieder neu einbauen, aber klar, natürlich, alles was feststehend ist, ist dann nicht so schnell austauschbar.

MARINA – 17:10
Das heißt, der Handwerker ist ja schon ein sehr intimes Bindeglied, tatsächlich auch weil im Bad, also ein Bad ist ja schon ein Raum, der…

BENE – 17:18
In dem viel Zeit verbracht wird.

MARINA – 17:21
Viel Zeit verbracht wird und ja, da hast du vollkommen recht, Bene.

BENE – 17:25
Eine Frage habe ich an dich aber noch, Mimi. Wenn – wir haben vorhin darüber geredet, oder wir haben jetzt gerade darüber geredet, dass so ein Badezimmer, das tauschst du ja nicht einfach mal so mir nichts dir nichts aus. Beim Auto ist es dann vielleicht sogar noch was anderes, wahrscheinlich. Die Zeit, die man ein Auto fährt, ist deutlich kürzer, wie man in einem Badezimmer steht. Wenn du da jetzt so ein Badezimmer planst, wie viel Mimi steckt da in so einem Bad drin?

MARTINA – 17:51
Das kommt auf den Kunden drauf an. Wenn der jetzt eine ganz klare Richtung hat, wie das sein soll, dann spricht man da nicht zu sehr rein, weil der einfach weiß, was er will. Wenn jetzt jemand noch gar nicht weiß, was er will und ich merke, dass die Energie einfach passt, dass wir einfach, ja, ich verstehe den Kunden und der merkt, dass ich ihn verstehe, dann ist da, glaube ich, schon immer vom Berater ein bisschen die eigene Feder mit dabei.

BENE – 18:23
Nachvollziehbar, ja, geht ja wahrscheinlich gar nicht anders. Wenn man, wenn man so eng miteinander arbeitet, dann ist da halt auch am Ende des Tages, wie ich es gesagt habe, ein bisschen Mimi drin. Das gehört halt einfach mit dazu. So, ich glaube, wir könnten das Ganze noch Stunden weiterführen mit dir.

Wir sind, aber so allmählich kommen wir auf die Zielgerade, unserer ersten Podcastfolge. Aber wir hätten zum Abschluss – ich meine, wenn wir jemanden hier haben, die seit 18 Jahren nichts anderes macht, viele Jahre davon bei Richter+Frenzel, ein paar andere Jahre woanders, aber auch da wurde natürlich richtig gut Erfahrung gesammelt – jetzt möchte ich noch auf ein Thema eingehen, das glaube ich für jeden, der umzieht, der baut oder generell ein neues Domizil, in ein neues Domizil einzieht:

Es ist das Badezimmer ohne Fenster. Jeder will natürlich das Bad mit Fenster haben. Da hast du schöneres Licht, du kannst schöner lüften, etc... Jetzt ist es aber so: Jetzt gehen wir davon aus, es geht nicht anders. Das Bad hat halt einfach kein Fenster. Die baulichen Gegebenheiten sind halt so. Versetzen wir uns in den Handwerker rein:

Womit muss er denn beginnen? Worauf kommt es ganz besonders an, wenn er diese Herausforderung "Badezimmer ohne Fenster" angehen muss?

BENE – 19:39
Quick-Tipp.

MARTINA
Also wie du es angesprochen hast die Lüftungsanlage ist mit Sicherheit ein riesen Thema. Das muss funktionieren, sonst hat man Probleme.

BENE – 19:48
Ja, sonst wird's stickig.

MARTINA – 19:50
Ja, genau. Aber grundsätzlich jetzt wahrscheinlich eher weniger für einen Handwerker, sondern einfach allgemein für die Planung, ist die Beleuchtung.

Die ist aber auch in einem Bad super wichtig, wo ein Fenster drinnen ist, weil weil du nutzt ein Bad ja auch abends und nachts und das bringt, es bringt die schönste Badausstattung nichts, wenn sie nicht beleuchtet ist oder nicht richtig beleuchtet. Das ist sehr, sehr wichtig. Auch helle Farben bringen natürlich in einem Bad ohne Fenster viel.

MARINA – 20:20
Genau.

MARTINA
Und ansonsten, Ich habe leider auch ein Bad ohne Fenster.

MARINA
Wie hast du es gelöst? Wie ist dein Bad gelöst? Hast du dein Bad selber gelöst?

MARTINA – 20:29
Nein, leider war das schon fertig so. Ja. Also, es ist tatsächlich it ganz heller Möbelfarbe, also ich habe weiße Möbel drinnen und was ich immer richtig cool finde sind Pflanzen.

Also Pflanzen, Deko, einheitliche Deko, damit das auch ein Zusammenspiel hat und was mir auch sehr wichtig ist, gerade bei einem kleineren oder Bad ohne Fenster ist, dass einfach Ruhe und Ordnung herrscht. Das wirklich alles irgendwo seinen Platz hat.

MARTINA – 21:01
Das ja, ich sehe da manchmal Bilder, wo wirklich die Bäder total mit Wäsche überladen und mit Kosmetikartikel überladen und da darf man vielleicht dann einfach mal aussortieren und mal wirklich den Fokus auf das Wichtigste legen.

BENE
Also, würde ich als Quick-Tipp mitnehmen: Farbe, auf die Farbe, achten der Badmöbel; Licht, Licht ist total wichtig.

BENE – 21:18
Naja, und jeder muss halt sein Saustall daheim ein bisschen im Griff haben, damit es nicht gar so wild aussieht im Badezimmer ohne Fenster. Aber das gilt auch fürs Bad mit Fenster. Also, das eine oder andere Mal einen Pullover halt dann doch mitnehmen und nicht im Bad liegen lassen. Martina – jetzt habe ich wieder Martina gesagt –

BENE – 21:34
ich danke dir ganz, ganz herzlich. Das war ein tolles Gespräch und eine tolle Einstiegsfolge, wie ich finde. Also mir hat es mega Bock. Ich hoffe dir auch?

MARTINA – 21:43
Ja, war super cool.

MARINA – 21:44
Auf jeden Fall, wir hatten eine sehr, sehr schöne Zeit. Vielen Dank, dass du da warst.

BENE – 21:46
Dann haben wir eigentlich alles erreicht, wenn unsere erste Folge zu Ende geht, wir natürlich Wissen mitgenommen, Wissen mitgegeben haben, aber unser Premierengast auch noch zufrieden nach Hause fährt und erzählt "Hör mal, wer da liefert", das ist in Ordnung, die sind in Ordnung, mit denen kann man Podcast machen. Mir bleibt nur noch zu sagen: Das war's von uns und ich finde, dass unsere Martina Mirlach sauber abgeliefert hat heute-

MARINA – 22:14
Auf jeden Fall, also auch von mir noch mal danke, dass du da warst, die ganzen Fragen beantwortet hast und den Hörerinnen und Hörern ganz viel auch mitgegeben hast.
Und ja, ich sage jetzt mal: Bis zur nächsten Lieferung und der Rest des Handwerk.

BENE
Und bevor ihr den Hahn abdreht, noch ein kurzer Hinweis von uns: Wir freuen uns sehr über euer Feedback zu dieser Folge. Welche Themen aus der SHK-Welt interessieren euch? Welche Fragen sollen wir uns in Zukunft genau anschauen? Oder gibt es vielleicht sogar jemanden aus der Branche, den wir unbedingt mal zu Gast haben sollten?

MARINA
Schreibt uns daher gerne eure Anregungen, Fragen oder Wünsche. Wir freuen uns auf den Austausch mit euch. Ihr erreicht uns per E-mail unter podcast@r-f.de, direkt hier im Podcast oder über unsere Social-Media-Kanäle. Alle Links findet ihr wie immer in unseren Shownotes.

BENE
Danke, dass ihr reingehört habt und bis zur nächsten Folge von "Hör mal, wer da liefert".

“Warum der Außendienst in der SHK-Branche wichtiger wird, aber anders als früher.”

BENE – 00:00
Wir sind Marina und Bene und ihr hört: „Hör mal, wer da liefert“, den Podcast von Richter+Frenzel.

MARINA
Hier sprechen wir mit den Menschen aus der SHK-Branche über echte Geschichten, persönliche Erfahrungen und darüber, was hinter den Kulissen wirklich passiert.

In dieser Folge haben wir mit Tim Braune, Verkaufsleiter der Richter+Frenzel Niederlassung in Aschheim-Dornach, über das Thema „Außendienst in der SHK-Branche“ gesprochen.

Er kennt die Branche aus unterschiedlichen Perspektiven – vom direkten Kundenkontakt über den Außendienst bis hin zur Verkaufsleitung.

BENE
Zum einen haben wir über die Zukunft des Großhandels gesprochen. Wir haben uns mal angeschaut: Wie läuft denn Vertrieb eigentlich bei Richter+Frenzel?

Also, es gibt einen internen Blick hinter die Kulissen und wir klären mit Tim die Frage, warum es am Ende des Tages einfach immer noch heißt: Menschen kaufen bei Menschen.

In diesem Sinne, Marina, wir zwei haben genug geredet. Jetzt wird geliefert.

MARINA
Viel Spaß bei der nächsten Folge.

BENE – 00:51
Also die Marina und ich, wir freuen uns heute außerordentlich, dass Tim Braune bei uns zu Gast ist.

Transparenzoffensive: Ich gehe mit dem Tim ganz gerne auch mal bei uns in Aschheim-Dornach Mittagessen.

Ganz, ganz toll.

Vielen Dank, dass ich dich beim REWE an der Fleischtheke überreden konnte, dazu, dass du heute zu uns in den Podcast kommst und uns Einblicke gibst.

Ja, wie es denn jetzt mit dem Außendienst im SHK-Großhandel ist.

Heute soll sich alles um die Frage drehen, warum der Außendienst in der SHK-Branche immer wichtiger wird, aber eben ein bisschen anders als früher.

Tim, du machst das – wir haben es vorhin, haben wir schon mal kurz darüber gesprochen – SHK machst du seit 20 Jahren. Bei Richter+Frenzel seit sechs Jahren.

Wenn du jetzt auf die letzten Jahre blickst und mal deine Erfahrung zusammenkratzt und überlegst: Was hat sich denn im Außendienst deiner Meinung nach im Vertrieb am meisten verändert?

TIM – 01:40
Erst mal vielen Dank, dass ich da sein darf. Freut mich sehr.

Und ja, auf die erste Frage gleich einzugehen, Also, am meisten verändert hat sich, glaube ich, der Kundenkontakt.

Wie oft bin ich beim Kunden, wie oft bin ich wirklich vor Ort, um meine Sachen zu besprechen, die Themen, die ich habe.

Bedeutet also, als Beispiel bei mir:

Ich war, als ich im Außendienst war – da bin ich immer montags, war ich bei der Firma Kessler und dienstags bei der Firma Merkle.

Das war schon sicher.

Da bin ich um 9:00 Uhr angetanzt, gab einen guten schwarzen Kaffee, sehr stark.

Und danach haben wir kurz über alles Mögliche gesprochen. Und danach sind wir die Aufträge durchgegangen.

Was braucht er, was machen wir?

Wir sind einmal noch durchs Lager, haben das Lager aufgefüllt.

Ich habe alles aufgeschrieben, die und die Dinge brauchen wir, und dann bin ich wieder gefahren.

Und dann habe ich das Ding in den Innendienst gegeben. Hab gesagt: Hier, bitte rausschreiben.

Und dann war die Sache erledigt.

Und die Woche drauf habe ich das Gleiche wieder gemacht.

Und das ist halt heutzutage überhaupt nicht mehr so.

Also, heutzutage ist wirklich: Du musst präsent beim Kunden sein, aber eben nicht auf die Nerven gehen, sondern du musst wirklich die Zeit, die du beim Kunden hast, effektiv nutzen.

Das heißt, du musst wirklich sehr, sehr gut vorbereitet in die Termine gehen.

Du musst wissen: Was sind unsere offenen Themen? Was für Produkte oder was für Themen habe ich, die ich dem Kunden präsentieren möchte?

Weil du einfach gar nicht die Chance hast, nächste Woche wieder hinzugehen und zu sagen: Habe ich das halt vergessen, jetzt mache ich das halt nächste Woche.

BENE – 03:07
Also ist dieses Bild, was wahrscheinlich viele vom klassischen Außendienstler im Kopf haben: Der hockt von Montag bis Freitag, von früh bis spät hockt er in seinem – bei Richter+Frenzel sind es meistens Passats – sitzt da drin, telefoniert hüpft von Baustelle zu Baustelle, trinkt da Kaffee, isst da Leberkäse.

TIM – 03:22
Also, ich glaube, es ist nicht nur ein „Party-Sat“, dass man dann unterwegs ist und sagt ja, hier, komm, da hole ich mir einen Leberkäswecken und dann setze ich mich mit denen da zusammen und dann redet man halt mal ein bisschen über den FC Bayern oder über Ähnliches.

So ist es absolut nicht.

Es gibt natürlich 100 % auch noch diese Kunden, mit denen man das machen muss und mit denen das auch Spaß macht, dass man das so machen kann.

Aber am Ende des Tages geht es darum, dass man eben gemeinsam erfolgreich ist, also der Kunde mit uns erfolgreich ist.

Und das ist das, um was es geht.

Und da müssen wir um viel mehr Dinge, ja einfach viel mehr Dinge mit dem Kunden besprechen, damit wir erfolgreich sind.

MARINA – 03:58
Du hast es ja jetzt eh schon angedeutet, dass sich da auch die Beziehung so ein bisschen verändert hat von früher zu heute.

Wie würdest du denn sagen, hat sich die Beziehung zwischen Kund:innen und dem Außendienst jetzt im Jahre 2026 so verändert?

TIM – 04:11
Also ich glaube, dass sich die Beziehung grundsätzlich zwischen den Menschen gar nicht so sehr verändert hat, sondern es gibt immer noch die gleichen Werte, sage ich mal; die zählen immer noch. Verlässlichkeit, dass man sich sofort um die anfallenden Themen kümmert, das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig.

Und das war/ist heute so, das war aber auch vor 20 Jahren so, also ich glaube nicht, dass die menschliche Komponente da sich arg verändert hat.

Eher die Kommunikation: Wie kommuniziere ich, was tue ich?

Also heutzutage natürlich Telefon, WhatsApp über den Onlineshop, über die angeschnittenen, ich sage jetzt mal von dem Handwerker Programm zu uns, wie haben wir da die Schnittstelle?

Und dann eben vor allem eben dieser noch persönliche Kontakt, aber der ist eben viel, viel, viel, viel seltener.

Das ist einfach so.

MARINA
Aber er ist nach wie vor natürlich noch sehr, sehr wichtig, weil der Mensch kauft ja einfach noch vom Menschen.

TIM – 05:04
100 %. Also es ist, das kommt nachher immer auf die Person an, die vor Ort beim Kunden ist.

Und wenn die Person, die Richter+Frenzel in dem Fall vertritt, super ist, guten Kontakt hat, sich da um die Angelegenheiten kümmert, dann funktioniert das auch einwandfrei.

Dann haben wir da wirklich wenig Probleme und können da gut mit dem Kunden zusammenarbeiten.

MARINA – 05:27
Super!

Man hört es auch wieder heute im Hintergrund.

Wir sitzen mitten im ProfiStore in Gräfelfing

BENE
Lässt sich Gott sei Dank nicht verbergen.

MARINA – 05:35
Ja, genau hier ist was los bei uns.

Was erwartet denn einen SHK-Profi, Tim, heute vom Großhandel außer Preis und Verfügbarkeit?

MARINA – 05:43
Also was würde der SHK-Profi erwarten?

TIM
Das ist, glaube ich, heutzutage ist es ganz entscheidend, dass wir den Prozess mit dem Kunden gemeinsam gestalten.

Also die Prozessicherheit ist für den Kunden noch entscheidender, als es früher war.

Früher wurde natürlich auch viel vorausgeplant, was auch heute vorausgeplant wird.

Aber man hat den Kunden – oder die Kunden wissen auch natürlich: Ich kriege die Ware auch morgen.

Also ich muss jetzt gar nicht vorplanen – aber es ist oft eben so, dass eben auch große Mengen benötigt werden und da müssen wir einfach im Prozess mit dem Kunden mit dabei sein und wissen, das braucht der Kunde und er braucht es dann.

Und dann muss unser Prozess gemeinsam einfach passen. Und das sind einfach dann, zu den Prozessen gehören eben auch die Schnittstellen, also über welche Schnittstelle kommunizieren wir?

Also kommunizieren meine ich jetzt nicht, also telefonisch oder so, sondern eben: Wie kriegen wir die Bestellungen, wie kriegen wir die Anfragen? Wie schnell kriegt der Kunde die Anfragen zurück?

Oder wenn er ein Problem hat wie, wie schnell wird ihm geholfen und wie einfach ist es für ihn bei uns zu bestellen?

Bedeutet wir müssen es eben dem Kunden möglichst einfach machen, bei uns zu bestellen und die Prozesse, die er hat, in unsere Prozesse versuchen zu integrieren.

Das wir dann einfach gemeinsam einen guten und schnellen Ablauf haben.

BENE – 06:57
Das heißt, dass ihr, also dass du und deine Kollegen am Ende des Tages nicht nur Richter+Frenzel Mitarbeiter sind, sondern dass ihr im besten Fall auch maximal integriert seid im Handwerkerunternehmen.

TIM – 07:09
Das ist natürlich der Optimalfall.

Das heißt also, wenn wir, wenn wir Teil des Unternehmens, des SHK-Unternehmens sind, dann ist es natürlich für uns das Beste, was gibt, weil wir einfach gut zusammenarbeiten.

Wenn du gut zusammenarbeitest, kann man auch gemeinsam erfolgreich sein.

Das ist so mal mit eines der größten Themen:

Wenn wir Teil des Unternehmens, also des Handwerkers sind, dann ist für uns natürlich super, weil man dann, da kann man auch viel einfacher Dinge umsetzen, die für uns dann besser sind oder auch die dann eben für den Kunden einfach besser sind.

Also dass wir einen Mehrwert für den Kunden bieten, weil, ich sage mal, es ist immer wichtig in der Kundenbeziehung, dass viele verschiedene Themen einfach stimmen.

Das heißt also, die Systemlandschaft muss stimmen, die Menschen, die miteinander arbeiten, müssen stimmen.

Das muss einfach für den Kunden sein, dass es, dass es passt. Es spielt auch der Preis eine gewisse Rolle. Also da braucht man nicht drüber reden.

Wenn ich jetzt sage "das ist völlig uninteressant“ – das stimmt nicht. Der Preis muss natürlich genauso passen.

Aber dadurch, wenn viele verschiedene Dinge einfach passen, dann sind wir nachher gemeinsam erfolgreich.

BENE – 08:10
Und ganz offensichtlich der Kunde, der hier gerade durch den ProfiStore läuft, der hat einen unfassbar guten Außendienstler, weil der glücklich pfeifend durch die Gänge läuft.

MARINA – 08:17
Sehr glücklich.

BENE – 08:18
Da hat jemand was richtig gemacht.

MARINA – 08:20
Ja, da hast du ja die Frage, was einen guten Außendienst ausmacht.

Hast ja schon so mehr oder weniger beantwortet, dass man einfach Teil des Ganzen einfach ist.

Dass jeder einfach seinen Teil dazu beiträgt, dass jeder einfach mitmacht, die Prozesse gut zusammen, Hand in Hand wie ein Zahnrad steuert.

Und wo – jetzt mal von der anderen Seite gefragt.…

BENE – 08:41
Tim hat einen Fan.

MARINA – 08:42
Ja, du hast einen Fan. Ich sehe es auch gerade.

BENE
Sie ist wieder weg, die Fliege.

MARINA
Was frustriert den Kund:innen aus deiner Sicht aktuell am meisten?

Also wo sagst du da ist wirklich so ein Pain?

Da könnte man oder da müsste man vielleicht auch noch mal genauer hinschauen oder kann man auch ganz gut reingehen?

TIM – 08:58
Genau. Ich glaube, dass der größte Pain ist tatsächlich, wenn Ware eben nicht verfügbar ist.

Also das ist wirklich so, das ist einfach ärgerlich, weil das für viele Seiten einfach Geld kostet und deswegen ist das natürlich auch ein großer Pain-Punkt.

Also das sind dann Sachen, wo dann auch der Außendienst teilweise eben mit gefragt ist, eben zu gucken, wie organisiere ich denn jetzt einfach die Ware, die jetzt gerade fehlt?

Wie kriege ich denn die jetzt eigentlich kurzfristig zu meinem Kunden und wie kann ich meinem Kunden helfen?

Und das ist eben auch ein wichtiger Punkt des Außendienstes, dass er eben für den Kunden die Probleme aus dem Weg schafft, sondern dass er sagt: „Hey, ich bestelle dort und da geht auch mal was schief.

Aber ich weiß, wenn was passiert, der Kollege von unserer Seite, der kümmert sich, der macht, der tut, der ist für uns da.“

Und wenn wir da irgendwelche Themen haben, dann können wir uns sicher sein – oder die Kollegin auch mal – die kümmert sich drum und macht es.

Also das ist glaube ich wichtig, dass wenn diese Punkte irgendwo ineinandergreifen, man einfach weiß „hey, die kümmern sich“ – da wird auch mal ein Fehler verziehen, dann ist alles nicht so schlimm.

Aber wenn du natürlich ständig irgendwelche Fehler machst und du ständig was ausbessern musst, dann liegt es natürlich schon auch viel an der Bindung des Kunden an den Außendienst, dass er auch weiter bei uns bestellt.

MARINA – 10:14
Ja, absolut.

BENE
Und dann fassen wir es einmal, kurz noch mal zusammen: Wenn du es, wenn du den Außendienstler, den guten Außendienstler, dir basteln könntest, was macht denn heute aus?

Einmal als Abschluss.

TIM

Was macht den guten Außendienstler aus?

TIM – 10:30
Also dass er auf jeden Fall Spaß am Verkaufen hat, also Spaß im Vertrieb hat.

Dass er gut mit Menschen kann, dass er das auch gerne macht.

Dass er auch gerne sagt: „Hey, dein Problem wird zu meinem Problem und ich kümmere mich darum.“

Das ist natürlich auch mitentscheidend und dass man eben auch gemeinsam gut mitarbeiten kann, dass man einfach sagt: Hey, der Kollege oder die Kollegin sagt, hey, wir müssen das und das machen und dann geht er mit dem aus, also der Außendienst geht mit dem Kunden gemeinsam Themen an und wir machen das gemeinsam und haben gemeinsam Erfolg.

Das ist so das Thema, wo ich sage immer wenn wir das gemeinsam hinkriegen, dann sind wir alle erfolgreich und dann ist das auch ein Top-Außendienstmitarbeiter.

BENE – 11:06
Jetzt hat er natürlich von den Kolleginnen und Kollegen von Richter+Frenzel quasi in den letzten, der letzten Minute gesprochen, die hast du beschrieben.

Lass uns mal in diesem Kontext einfach auf uns auf Richter+Frenzel schauen. Nicht umsonst haben wir uns den Verkaufsleiter von Richter+Frenzel hier ins Studio reingeholt.

Wir haben über Entwicklungen, Veränderungen gesprochen.

Wir haben darüber gesprochen, wie der Außendienstler heute sein soll.

Wie steht denn Richter+Frenzel deiner Meinung nach da?

TIM – 11:33
Ich glaube, wir sind da sehr gut aufgestellt.

Also wir haben viele sehr, sehr gute Mitarbeiter, die sehr für die Firma brennen und auch da wirklich für den Kunden einstehen und alles Mögliche tun, dass wir erfolgreich sein können und dass da auch der Kunde erfolgreich sein kann und dass wir natürlich auch unsere Prozesse haben, die wir irgendwo dem Kunden beibringen müssen, damit wir eben da sagen können:

„Das ist unser Prozess. Wie kriegt man denn das da einfach hin?“

Aber wir sind da, glaube ich, als Richter+Frenzel, was die Handwerker angeht, wirklich sehr, sehr, sehr gut aufgestellt.

BENE – 12:08
Und trotzdem würde ich dich danach fragen wollen, weil du sprichst davon, dass wir unsere Prozesse auch den Kunden zeigen.

Jetzt möchte ich trotzdem mit dir aber darüber reden, oder wir möchten mit dir darüber reden:

Wo haben wir denn Verbesserungspotenzial? Also wo siehst du tatsächlich noch Nachholbedarf? Wo haben wir unsere Hausaufgaben noch nicht ganz gemacht?

TIM – 12:27
Genau.

Also ich glaube, das ist natürlich ein Zusammenspiel, nicht nur des Außendienstmitarbeiters, sondern schon komplett des Vertriebs ist.

Das heißt, dass wir eben auch viel in die Kommunikation mit dem Kunden gehen und dass wir die Pain-Punkte, die der Kunde hat, möglichst reduzieren.

Das heißt, dass wir unsere Prozesse von Anfang an gut gestalten.

Das heißt, wir müssen eben auch nachfragen: Wann benötigt der Kunde die Ware? Haben wir genügend Ware?

Da müssen wir uns darum kümmern, dass die Ware zum richtigen Zeitpunkt vor Ort ist. Und da müssen wir, glaube ich, schon noch einen Ticken besser werden.

Dass wir halt einfach da mehr mit dem Kunden sprechen, mehr mit dem in Kontakt gehen. Und – sage ich ganz blöd – nicht nur immer eine Mail schreiben, sondern eben einfach auch mal anrufen und mal kurz mit ihm darüber sprechen.

Dann kann man viel schneller Dinge klären, wie wenn man, weil man hat dann immer noch mal eine Rückfrage und das sind, glaube ich schon so Dinge, da können wir uns noch verbessern und da haben wir einfach Potenzial noch zu wachsen.

BENE – 13:24
Und ich glaube, wir können niemals eine Folge mit einem Vertriebler aufzeichnen oder ohne über die Dreistufigkeit zu sprechen. Ist immer wieder in aller Munde.

Welche Zukunft hat denn der dreistufige Vertriebsweg noch? Was glaubst du denn?

Also was sind denn die Faktoren, damit der Großhandel auch in Zukunft weiterhin besteht?

TIM – 13:46
Also wir haben, wir führen ein neues SAP-System ein und da werden wir schon ganz viele Dinge richtig machen, um auch in Zukunft gut bestehen zu können.

Das heißt also wir, du brauchst eine gute Datenqualität, du brauchst total viele, also du brauchst total viele Produkte, die angelegt sind, damit die Kunden die auch bestellen können.

Weil nur wenn du eine Artikelnummer hast und die Ware nachher auch verfügbar hast, kannst du die Ware bestellen.

Das machen wir sehr gut mittlerweile.

Wir sind da sehr weit was die Artikelanlage angeht und durch das neue System werden wir auch ganz viele Prozesse einheitlicher gestalten.

Natürlich ist es für uns das liegt auch mit am Vertrieb natürlich, dass wir die richtigen Dinge tun, damit wir die richtigen Dinge, oder auch den richtigen Output haben und dass der Kunde dann auch die richtigen Dinge hat.

Aber da durch modernere Einsatzmöglichkeiten von anderen Systemen werden wir einfach schneller werden.

Und wenn du eben schnell und gut bist, dann ist der Vertriebsweg – ob einstufig oder zweistufig, dreistufigen egal – du musst einfach gut sein und wenn du gut bist, dann bleibt auch dein Vertriebsweg so bestehen.

MARINA – 14:56
Du sprichst ja ganz viel von Prozessen und dass wir gerade so in der Entwicklung sind bei Richter+Frenzel, dass da ganz viel passiert.

Was glaubst du denn, welche Erwartungen haben denn die Handwerksbetriebe zukünftig an den Großhandel?

TIM – 15:10
Ich glaube, dass wir eben noch schneller sein müssen in vielerlei Hinsicht.

Das heißt also, dass das, wenn ein Problem besteht oder wenn zum Beispiel auf ein Angebot gewartet wird, dass wir da dem Kunden einfach die Angebote oder die Ware schnell zur Verfügung stellen.

Gerade vor allem auch in der Vertriebsseite.

Das heißt in den Ausstellungsangeboten, wenn der Endkunde zu uns in die Ausstellung geht, dass der eben auch relativ schnell das Angebot von uns bekommt und das richtige Angebot bekommt und er sich damit dann einfach auch schon mit uns connected ist, so dass er es in seiner Software schnell verarbeiten kann.

Das heißt also, dieses Schnittstellen-Thema, das wir mittlerweile schon lange haben, wird immer noch wichtiger, dass der Kunde einfach mit uns gemeinsam arbeiten kann.

BENE – 15:53
Also es ist schon ein Stichwort, auch Verbindlichkeit einfach, wie man das aus dem Privatleben kennt.

Derjenige, der verbindlich ist, der verlässlich ist, der ist halt am Ende des Tages derjenige, der gewinnt hinten raus.

TIM – 16:02
Absolut. Verbindlichkeit ist mit das Wichtigste.

Also wenn du, wenn du verbindlich bist und dich um die Sachen kümmerst.

Ich sage immer zu meinen Kollegen im Außendienst, wenn wir das innerhalb von zwei Tagen, also 48 Stunden, alle Punkte, die der Kunde uns mitgegeben hat, abgearbeitet haben, dann sind wir im Kopf, dann weiß der, wir kümmern uns drum und wir machen das drum.

Manches musst du gleich machen, manches muss man halt auch was abklären.

Aber alles, was du innerhalb von 48 Stunden machst, das bleibt im Kopf, beim Kunden.

BENE – 16:29
Ich finde das immer so beeindruckend.

Ich habe ja mit Vertrieb gar nichts zu tun.

Wir beide ja ehrlich gesagt nicht wahnsinnig viel mit Vertrieb zu tun.

Ich finde das immer so beeindruckend, wenn man vor irgendeinem unserer ProfiStores steht, und wenn da man dieses Zusammenspiel zwischen Richter+Frenzel Mitarbeiter – und jetzt gehen wir mal weg vom Außendienstler, genauso die Kollegen, die im ProfiStore arbeiten oder auch in den BäderStores – ich finde das immer ganz spannend zu sehen, wie gut das funktioniert.

Also was da für eine Herzlichkeit auch in der Beziehung zwischen unseren Kunden und unseren Kolleginnen und Kollegen da ist.

Ich ziehe da immer ganz arg den Hut.

TIM – 17:01
Absolut.

Das ist ja auch das Persönliche und was wir auch vorher besprochen haben, diese menschliche Komponente, die ist einfach da.

Und die Leute, die, wenn du, wenn man sympathisch ist, wenn du dich um den Kunden bemühst, wenn – einfach wie im Privatleben – wenn man gut miteinander auskommt, dann kommt der Kunde natürlich auch zu dir und dann kommt der in den ProfiStore und geht gerne in den Profis Store und unterhält sich noch und weiß dann auch: Hey, da kriege ich meine Ware.

Und wenn ich was nicht brauche, der Kollege kümmert sich, dann ist es perfekt.

BENE – 17:29
Ja. Absolut.

MARINA – 17:30
Ja, denke ich auch, dass es einfach dieses Zwischenmenschliche ist, was hier auch passiert.

Ich beobachte das auch, wenn ich hier reingehe in Gräfelfing, in den ProfiStore und dann mal kurz durchlaufe, das ist einfach schon ein freundschaftliches Verhältnis, was man da schon so beobachten kann.

TIM – 17:43
Total. Ja. Absolut.

MARINA – 17:45
Ja, und jetzt haben wir ganz viel gesprochen. Ganz viel Spannendes hast du uns mitgegeben. Vielen lieben Dank, Tim.

Ich habe uns noch so gegen Ende des Programms sage ich jetzt mal, noch eine Rubrik mitgebracht.

Und zwar die Rubrik “Fragenshower”.

Ich werde dir jetzt drei Fragen stellen und du, einfach das erste, was dir jetzt in den Sinn kommt, beantwortest du mir einfach.

Bist du bereit?

TIM – 18:12
Ich bin bereit.

BENE – 18:15
Schau ihn dir an, wie er brennt, du.

Der will doch jetzt hier beantworten und dann wieder raus und verkaufen.

MARINA – 18:20
Also los geht's mit der ersten Frage.

Und zwar: Was antwortest du Personen, die sagen, der Außendienst ist ein absolutes Auslaufmodell?

TIM – 18:28
Absolut nicht.

Der hat viel zu viel wichtige Tätigkeiten für das Unternehmen zu tun und ist das Aushängeschild des Unternehmens beim Kunden.

Deswegen wird es nie ein Auslaufmodell sein.

MARINA – 18:40
Super. Ja, denke ich auch.

Einfach, wie vorher schon gesagt, Menschen kaufen von Menschen und das ist einfach dieses persönliche Verhältnis, was du jetzt auch schon mehrfach angesprochen hast.

Zweite Frage: Was brauchen Kund:innen heute mehr digitale Prozesse oder doch dann den persönlichen Ansprechpartner?

TIM – 18:57
Ich glaube, es muss ein Zusammenspiel sein, also absolutes Zusammenspiel.

Und zwar wenn die Prozesse passen und auch noch das Menschliche funktioniert, dann sind alle erfolgreich.

Und das ist das Wichtigste.

MARINA – 19:09
Ja, und jetzt noch zum Abschluss die dritte Frage: Ja oder nein?

Sind gute Außendienst Mitarbeitende heute wichtiger denn je?

TIM – 19:20
Ja.

BENE – 19:24
Das war eine Kunstpause, da hat er die Kunstpause eingelegt.

BENE – 19:27
Tim, dankeschön.

Das war der Fragenshower, eine unserer Kategorien im Podcast „Hör mal, wer der liefert“ von Richter+Frenzel – muss man zwischendrin auch noch mal sagen, wie der Podcast heißt – vielen, vielen Dank, dass du da warst.

TIM – 19:37
Ja, vielen Dank, dass ich da sein durfte.

Ich hoffe, es war für euch genauso interessant und hat Spaß gemacht wie mir und bedanke ich mich sehr, dass ich dabei sein durfte.

MARINA – 19:46
Absolut.

Also ich glaube, wir haben ganz ganz viel auch mitgenommen und wir hätten noch ganz viele weitere, viel, viel mehr Fragen stellen können.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dass du da warst und ja mit uns die ganzen Einblicke auch geteilt hast, aus deinen Erfahrungen und aus deiner Zeit jetzt auch bei Richter+Frenzel.

BENE – 20:01
Hat super Spaß gemacht, war sehr, sehr angenehm.

Wussten wir ehrlich gesagt natürlich auch, als wir dich angefragt haben:

„Mensch Tim, hast du Lust?“

Und Tim hat ungefähr 1,3 Sekunden überlegt, ob er mitmacht. Und dann hat er gesagt: „Klar bin ich dabei, ist überhaupt kein Thema.“ Also danke für dieses Gespräch.

Hat wirklich großen Spaß gemacht, dass da jemand auch mal, ich sage mal die Schatulle öffnet und ein bisschen darüber redet, wie es ist, wie man auch den Kunden sieht.

Vielen, vielen Dank, dass du heute bei uns warst.

Mir bleibt ehrlich gesagt oder uns bleibt nur noch zu sagen den Sack machen wir jetzt zu.

Das war's von uns heute.

Und der Tim, der hat ganz schön abgeliefert.

MARINA – 20:36
Ja, und ich sag da nur noch: Bis zur nächsten Lieferung.

Der Rest ist Handwerk.

TIM
Danke. Ciao. Ciao.

BENE – 20:42
Und bevor ihr den Hahn abdreht, noch ein kurzer Hinweis von uns: Wir freuen uns sehr über euer Feedback zu dieser Folge. Welche Themen aus der SHK-Welt interessieren euch? Welche Fragen sollen wir uns in Zukunft genau anschauen?

Oder gibt es vielleicht sogar jemanden aus der Branche, den wir unbedingt mal zu Gast haben sollten?

MARINA
Schreibt uns daher gerne eure Anregungen, Fragen oder Wünsche.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch.

Ihr erreicht uns per E-mail unter podcast@r-f.de, direkt hier im Podcast oder über unsere Social-Media-Kanäle.

Alle Links findet ihr wie immer in unseren Shownotes.

BENE
Danke, dass ihr reingehört habt und bis zur nächsten Folge von

MARINA / BENE
"Hör mal, wer da liefert".

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