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Glossar

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Absorber

Speziell beschichtetes Blech unter der Glasscheibe eines Sonnenkollektors, das Sonnenenergie aufnimmt und in Wärme umwandelt.

Abwärme

Ist der bei der Kraft- oder Wärmeerzeugung anfallende Anteil an Wärmeenergie, der ungenutzt in die Umwelt entweicht. Durch Nutzung von Abwärme zu Heizzwecken kann ein wesentlicher Beitrag zu einer rationellen Energieversorgung geleistet werden.

Anlagendruck

In allen Heizungsanlagen bemisst sich der Anlagendruck nach der maximalen Höhe der Wassersäule, d. h. dem Abstand zwischen dem tiefsten Punkt (Keller) und dem höchsten Punkt der  Heizungsanlage (Dachgeschoss). Die so gemessene Höhe wird für die Heizungsanlage als sogenannter Anlagendruck eingestellt. Ein höherer Druck ist nicht erforderlich.

Armaturen

Nachhaltige Armaturen der neuesten Generation ermöglichen mit Wassersparsperren, den Verbrauch erheblich zu reduzieren. So kann der Einsatz eines Perlators die Wassermenge senken, da dem Wasser Luft beigemischt wird. Der Strahl wird weicher und verteilt sich gleichmäßiger, ohne zu spritzen.

Ausdehnungsgefäß

Als solches bezeichnet man einen Behälter, der die Druckunterschiede zwischen Erwärmung und Abkühlung der Heizungsanlage so ausgleicht, dass es zu keinen Druckdifferenzen im System kommt. Es empfiehlt sich, jedes Ausdehnungsgefäß jährlich bei der Wartung des Heizkessels auf Funktionstüchtigkeit überprüfen zu lassen.

Außentemperaturregelung

Regelt die Vorlauftemperatur des Heizungswassers je nach vorhandener Außentemperatur wärmer oder kälter ein.

Badheizkörper

Wärme trifft Funktion: Zu einem perfekten Wohlfühl-Badezimmer gehört ein moderner Badheizkörper. Er sorgt mit elektrischer Wärme sogar dann für Behaglichkeit, wenn die Heizung ausgeschaltet ist. Zudem glänzen moderne Badheizkörper nicht nur mit guter Technik und funktionaler Zusatzausstattung, sondern werten Ihr Bad auch optisch auf.

Badmöbel

Eine innovative Welt für sich: Unser überaus großes Sortiment an Badmöbeln bietet Ihnen eine Vielzahl an durchdachten Designlösungen, hochwertigen Materialien und eleganten Farben. Ob Spiegelschrank als Wandeinbau, preisgünstiges Gesamtset oder maßgefertigte Schranklösung: Unsere Fachverkäufer stellen Ihnen gerne Ihre vielfältigen Möglichkeiten vor.

Biomasse

Unter Biomasse versteht man alle durch Pflanzen und Tiere erzeugten organischen Substanzen. Bei der Biomasse ist zwischen nachwachsenden Rohstoffen (Energiepflanzen) und organischem Abfall zu unterscheiden. Die verschiedenen Arten der Nutzung von Biomasse sind die Vergärung, Vergasung und Verbrennung.

Brauchwassermischer

Regelorgan, das heißes mit kaltem Wasser auf eine eingestellte Wunschtemperatur mischt.

Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik nutzt im Vergleich zu herkömmlichen Kesseln zusätzlich die im Abgas in Form von Wasserdampf enthaltene Energie. Dieser wird durch niedrige Rücklauftemperaturen im Kessel zum Kondensieren gebracht, wobei die Energie zurückgewonnen wird, die zum Verdampfen notwendig war.

Coefficient of Performance (COP)

Der COP-Wert gibt wie die JAZ die Leistungen von abgegebener Wärmemenge und zugeführter Energie an und ist ein Gütekriterium für den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe. Im Gegensatz zur JAZ wird der Wert durch Prüfinstitute nach DIN EN 255 unter definierten Bedingungen im Labor ermittelt. Der COP-Wert lässt nur eingeschränkt Rückschlüsse auf real zu erwartende Verbrauchswerte zu und kann daher nur als Anhaltspunkt herangezogen werden. Er erlaubt keine energetische Bewertung der Gesamtanlage – dafür ist die JAZ entscheidend.

Diffuse Strahlung

Solarstrahlung aus allen Richtungen nach Streuung des Sonnenlichts durch Wolken, Berge, Gebäude und Nebel etc.

Direkte Strahlung

Solarstrahlung, die direkt von der Sonne auf den Kollektor trifft.

Drückerplatten

Moderne Drückerplattensysteme sind nicht nur wassersparend, sie verfügen auch optional über ein integriertes Abluftsystem. Unabhängig von der Außenluft oder der Verlegung von Abluftkanälen beseitigt es dank Aktivkohlefilter unerwünschten Geruch im WC. Ein konventionelles Lüften durch das Öffnen der Fenster entfällt – das spart Energie.

Dusch-WC

Sei es als WC-Komplettanlage oder als praktische WC-Aufsatz-Lösung mit einfacher Montage und Demontage, das Dusch-WC liegt voll im Trend. Es vereint WC und Bidet mit Komfortreinigung – so sauber und berührungslos kann man heute formschön Platz sparen.

Emission

Sammelbegriff für Schadstoffe und Belastungen, die die Umwelt beeinträchtigen.

Energieausweis

Dokumentiert anhand von mehreren standardisierten Kennwerten, wie viel Energie ein Gebäude pro Quadratmeter Wohnfläche in einem Jahr verbraucht, und wurde mit Inkrafttreten der EnEV am  1. Oktober 2007 für alle Bestandsgebäude ab 1. Juli 2008 schrittweise Pflicht. D. h. wenn eine Immobilie gebaut, verkauft oder vermietet wird, muss dem Interessenten der Energieausweis vorgelegt werden. Dieser gilt zehn Jahre und für alle Wohnungen eines Hauses.

Erdwärmekollektor

Ist zur Erschließung der Wärmequelle Erde für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe erforderlich. Kunststoffrohre, in denen das Frostschutzgemisch zirkuliert, werden von einem Sammler (Verteiler) ausgehend in Schleifen in einer Tiefe von 1,2 bis 1,5 m verlegt. Die Anzahl der Kollektorkreise richtet sich nach der Anlagenleistung und der Bodenqualität.

Erdwärmesonde

Ist zur Erschließung der Wärmequelle Erde für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe erforderlich, wenn nicht genug Platz für einen Flächenkollektor vorhanden ist. Anzahl und Tiefe der Sonden richten sich nach Anlagenleistung und Bodenqualität. Auch hier zirkuliert Sole in den Kunststoffrohren.

Erneuerbare Energien

Energiequellen, die unbegrenzt zur Verfügung stehen: direkte Sonnenenergie (Solarwärme, Photovoltaik), indirekte Sonnenenergie (Biomasse, Wasserkraft, Windkraft), Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Der Entwurf des Gesetzes wurde am 5. Dezember 2007 von der Bundesregierung beschlossen und ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Das Gesetz legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 % der Wärme in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammen müssen. Die sogenannte Nutzungspflicht muss grundsätzlich bei allen Neubauten erfüllt werden.

Flächenheizung

Als Flächenheizung bezeichnet man Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen, da sie über eine große Fläche den Raum erwärmen. Sie geben in erster Linie Strahlungswärme ab und arbeiten mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen als Heizkörper.

Fossile Energieträger

Bodenschätze wie Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle, die im Lauf von Jahrmillionen aus ursprünglicher Biomasse entstanden sind.

Frischwasserstation

Kombination aus Plattenwärmetauscher, Umwälzpumpen und Regelungseinrichtung zur Brauchwassererwärmung im Durchflussprinzip. Dazu wird heißes Heizungswasser aus einem Pufferspeicher durch einen Plattenwärmetauscher gepumpt und im Gegenstromprinzip kaltes Trinkwasser zu Warmwasser erwärmt. Da das Warmwasser erst bei Bedarf produziert wird, besteht ein sehr hoher Schutz vor Keim- und Legionellenbildung im Warmwasser.

Geothermie

Nutzung der im Erdinneren gespeicherten Wärmeenergie als Energiequelle.

Heizkurve

Bestimmt das Verhältnis, wie sich die Vorlauftemperatur zur Außentemperatur hin nach oben oder unten verändert.

Heizungspufferspeicher

Behälter, der das durch Solaranlagen oder andere Wärmeerzeuger erwärmte Heizungswasser bis zur Anforderung durch den Wärmeverbraucher bereithält.

Heizungsumwälzpumpe

Dient dazu, das erwärmte Heizungswasser im Heizungskreislauf zu den Heizflächen und wieder zum Wärmeerzeuger zurückzutransportieren.

Hochleistungswärmetauscher

Bezeichnet einen Wärmetauscher, oft in Plattenform, der durch seine Konstruktion eine sehr hohe Wärmeübertragung in sehr kurzer Zeit ermöglicht. Erreicht wird diese hohe Effizienz durch sehr schmale Kanäle und eine hohe Mediengeschwindigkeit. Ein dünner Medienfilm heizt sich schnell auf oder kühlt schnell ab. Der Wärmetauscher wird immer häufiger aus hygienischen Gründen in der Brauchwasserbereitung eingesetzt.

Holzvergaserkessel

Besitzen zwei Brennkammern und erreichen durch die räumliche und zeitliche Trennung von Holzvergasung und Holzverbrennung einen sehr hohen Wirkungsgrad (ca. 90 %) bei sehr niedrigem Schadstoffausstoß.

Hydraulischer Abgleich

Wasser geht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Damit die einzelnen Heizkreise bzw. Heizkörper richtig und ausreichend mit Heizungswasser versorgt werden, müssen die Strömungswiderstände in den einzelnen Anlagenteilen aufeinander abgestimmt werden. Nur so erwärmen sich alle Heizflächen gleich. Die Energieeffizienz wird gesteigert.

Jahresarbeitszahl (JAZ)

Die JAZ bei elektrisch angetriebenen Wärmepumpen gibt das Verhältnis von der abgegebenen Wärmemenge zur eingesetzten Strommenge an – einschließlich der Strommenge für den Betrieb aller dazugehörigen Verbraucher, insbesondere der Grundwasserpumpe, der Sole-Umwälzpumpe, des Notheizstabes und der Regelung. Sie bezeichnet über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmemenge (Heizwärme) und zugeführter Energie (Antriebsenergie) und eignet sich daher für die energetische Bewertung der Gesamtanlage im Betrieb. Die JAZ als Jahresmittelwert wird nach VDI 4650 berechnet oder anhand real gemessener Werte ermittelt. Sie muss im Rahmen einer Förderung durch das Bafa nachgewiesen werden.

Kaminversottung

Kamine, die durch die Einwirkung von Kondenswasser und sonstigen Inhaltsstoffen des Abgases in ihrer Statik beschädigt sind – durch starke Fleckenbildung auf der Oberfläche auch von außen gut erkennbar.

Kohlendioxid (CO2)

Verbrennungsprodukt aller kohlenstoffhaltigen Brennstoffe, insbesondere Erdgas, Erdöl und Kohle. Gilt als Hauptverursacher des Treibhauseffektes.

Kopfbrausen

Besonders großflächige Regenduschen bieten Ihnen unterschiedlichste Strahlzonen und sorgen wahlweise auch mit integrierten Leuchtsystemen für ein wahrhaft himmlisches Duschvergnügen. Die gezielte Luftbeimischung bei Hand- und Kopfbrausen reduziert den Wasserdurchfluss, ohne den Duschspaß zu schmälern.

k-Wert

Siehe U-Wert.

Lambdasteuerung

Bei modernen Heizkesseln wird die Feuerungsregelung über eine Lambdasonde gesteuert. Sie misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas. Bei Abweichungen vom Idealwert wird die Luftzufuhr so verändert, dass wieder optimale Verbrennungsergebnisse und somit höchste Brennstoffausnutzung und geringste Schadstoffemissionen erreicht werden.

Luftpolster

Bezeichnet den Druck und das Raumvolumen auf der Luft-/Gasseite eines Ausdehnungsgefäßes. Durch den eingestellten Druck wird die Wärmeausdehnung des Heizungswassers definiert. Idealerweise sollte der Druck des Luftpolsters 0,1 bis 0,2 Bar unter dem eingestellten Anlagendruck liegen.

Mikroblasen

Sind freie Sauerstoffpartikel im Heizungssystem. Diese treten vor allem auf, wenn permanent Heizungswasser in die Anlage nachgefüllt wird. Mikroblasen müssen entfernt werden, da sie entweder zu Korrosion mit Stahlteilen führen oder durch Bildung von Luftpolstern die Funktion der Heizkreise unterbinden.

Nachheizung

Konventionelle Heizung, die im Winter oder bei Schlechtwetter zusätzlich zur Solaranlage benötigt wird, um das Warmwasser zu erwärmen.

Niedertemperatur-Heizflächen

Arbeiten mit Vorlauftemperaturen unter 55 °C, so dass bei der Verteilung geringere Wärmeverluste auftreten. Für eine ausreichende Erwärmung müssen große Heizflächen wie Fußbodenheizungen oder größer dimensionierte Heizkörper verwendet werden.

Niedertemperatur-Heizkessel

Im Vergleich zu älteren Heizkesseln, die mit einer hohen konstanten Kesseltemperatur betrieben werden, passt sich die Kesseltemperatur automatisch der jeweiligen Außentemperatur an. Der Niedertemperatur-Heizkessel wird mit gleitender Kesselwassertemperatur betrieben.

Oberflächen

Reinigungsfreundlicher denn je: Viele Keramik-Oberflächen sind durch spezielle Verfahren nachhaltig veredelt und setzen neue Maßstäbe in der Hygiene. Schmutzpartikel finden kaum Halt und Wasser perlt einfach ab. Je nach Verfahren wirkt die Veredelung sogar antibakteriell und sorgt für reine Flächen.

Photovoltaik

Direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarmodulen.

Primärenergie

Bezeichnet die Energie, die in den natürlich vorkommenden Energieformen oder -quellen zur Verfügung steht, im Gegensatz zur Sekundärenergie, die erst durch einen Umwandlungsprozess aus der Primärenergie gewonnen wird.

Rücklauftemperatur

Temperatur, mit der das erwärmte Wasser im Heizkreislauf der Zentralheizung von den Heizflächen zum Kessel fließt.

Rücklauftemperatur-Fühler

Meldet die vorhandene Rücklauftemperatur an die Regelung. Er bekommt durch die Einführung der Brennwerttechnik immer größere Bedeutung.

Selbstlernende Regelung

Regelanlagen, die die in der Realität ermittelten Parameter an die ursprünglich eingestellten Werte anpassen. Die Regelung stellt sich auf das Gebäude ein.

Solarer Deckungsgrad

Gibt an, wie viel Prozent des jährlichen Energiebedarfs durch die Solaranlage gedeckt werden.

Solarregler

Regelt vollautomatisch die Solaranlage, indem er über Fühler die Temperaturen im Kollektor und Speicher misst. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur am Speicher um einige Grad übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die im Kollektor aufgenommene Wärme wird über die Wärmeträgerflüssigkeit in den Speicher transportiert.

Solarthermie

Direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme mittels Solarkollektoren (Wärmeträgermedium Wasser/Sole-Gemisch).

Sole

Frostschutzgemisch mit dem Sole-/Wasser-Wärmepumpenanlagen und Solaranlagen befüllt sind, um Eisbildung im System zu verhindern.

Sonnenkollektor

Bauteil, das zum Sammeln und Umwandeln der Sonneneinstrahlung in Wärme genutzt wird. Erhältlich als Flachkollektor, Röhrenkollektor, Luftkollektor und Schwimmbadabsorber.

Stellantrieb

Öffnet oder schließt ein Verteilerventil je nach angeforderter Raumtemperatur. Ein Stellantrieb wird thermisch oder elektrisch betrieben.

Stirlingmotor

Auch Heißgasmotor genannt, ist eine Maschine, die Wärme in Kraft umwandelt. Ein im Motor eingeschlossenes Arbeitsgas wie Luft oder Helium wird von außen in zwei verschiedenen Bereichen abwechselnd erhitzt und gekühlt. So werden der im Motor integrierte Kolben und dessen Kolbenstange hin- und herbewegt. Der Stirlingmotor kann mit einer beliebigen externen Wärmequelle betrieben werden und wird meist mittels eines Generators zur Erzeugung von elektrischem Strom herangezogen.

Strömungsgeräusche

Entstehen in Heizungsanlagen entweder durch zu stark und somit falsch dimensionierte Heizungsumwälzpumpen oder Luft im System.

Taupunkttemperatur

Sobald die Temperatur des Abgases in Abhängigkeit vom Brennstoff einen bestimmten Wert unterschreitet, wird der Wasserdampf im Abgas zu Kondenswasser umgewandelt. Diese freiwerdende Energie nutzt die Brennwerttechnik.

Temperaturspreizung

Ist für den hydraulischen Abgleich wichtig. Sie bezeichnet den Temperaturunterschied zwischen der Vor- und Rücklauftemperatur im Heizsystem. Je weiter die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf auseinanderliegt und je weiter der Rücklauf unter 60 °C liegt, desto besser ist die Ausnutzung für Öl- oder Gas-Brennwerttechnik in der Wärmeerzeugung. Die Spreizung bei statischen Heizflächen sollte ca. 15 bis 20 °C betragen, bei Flächenheizungen ca. 7 bis 10 °C. Wenn dieser Wert eingehalten wird, ist die Anlage optimal abgeglichen.

Thermische Behaglichkeit

Bezeichnet das selbstempfundene, ideale Gleichgewicht zwischen Wärme und Luftfeuchtigkeit. Man spricht auch von „Wohlfühlklima“.

Thermostate

Wohlige Entspannung von Anfang an: Moderne Thermostate sorgen bei Duschvergnügen und Badespaß für eine jederzeit konstante Wassertemperatur. Dadurch entfällt lästiges und wasserintensives Nachregeln. Der Badekomfort steigt spürbar und der Wasserverbrauch wird deutlich reduziert.

Transmissionswärmebedarf

Der Transmissionswärmebedarf ist die Wärmemenge, die dem Raum zugeführt werden muss, um die Wärmeverluste infolge Wärmeleitung über die Bauteile auszugleichen.

Unterdruck

Bezeichnet die Druckdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf im Heizsystem. Durch diese Druckdifferenz holt sich das Heizungssystem zusätzlich Luft und das führt zur Korrosion. Unterdruck in der Heizungsanlage entsteht, wenn das Ausdehnungsgefäß nicht richtig eingestellt oder funktionsuntüchtig ist, weil es z. B. lange nicht mehr geprüft wurde.

U-Wert

Maß für die Wärmedurchlässigkeit eines Bauteils. Je kleiner dieser Wert ausfällt, desto geringer sind die Wärmeverluste (neue Bezeichnung für k-Wert).

Verockerung

Wird anaerobes (sauerstoffarmes) Grundwasser an die Oberfläche gefördert, so reagieren die eventuell vorhandenen gelösten Eisen- und Manganionen mit dem Sauerstoff der Luft zu Eisen- und Manganoxid. Diese Reaktion wird durch Mikroorganismen (Biofilme) unterstützt. Es bilden sich weiche, bräunliche, manchmal auch schwarze Beläge. Diese führen zur Verstopfung von Brunnen, Pumpen, Leitungen, Filtern usw., was schließlich den Ausfall der Wärmepumpenanlage nach sich zieht.

Verschlammung

Bezeichnet die Ablagerung von Rostschlamm, die durch hohen Sauerstoffeintrag in das Heizsystem und Reaktion durch rohe Stahlteile entsteht. Verschlammung verringert Rohrquerschnitte und führt zu Fehlfunktionen bzw. Ausfall von einzelnen Heizkreisen. Schlamm setzt sich sehr häufig auch im Wärmeerzeuger ab oder führt zu schlechtem Wärmeübergang und Fehlfunktionen. Höherer Energieverbrauch und höhere Umweltbelastung sind oft die Folge.

Vorlauftemperatur

Temperatur, mit der das erwärmte Wasser im Heizkreislauf der Zentralheizung vom Kessel zu den Heizflächen in den Räumen fließt.

Vorlauftemperaturfühler

Meldet die vorhandene Vorlauftemperatur an die Regelung, damit diese den Mischer öffnen oder schließen kann. Der Vorlauftemperaturfühler ist neben dem Außentemperaturfühler die zweite wichtige Führungsgröße jeder elektronischen Heizungsregelung.

Wärmebedarfsrechnung

Wird vom Planer/Architekten zur Ermittlung der maximal erforderlichen Wärmeleistungen erstellt und dient der korrekten Dimensionierung der Heizanlage.

Wärmepumpen

Entziehen der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich Wärme, die durch Kompressoren von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und damit für Heizzwecke und Warmwasserbereitung nutzbar gemacht wird.

Warmwasserspeicher

Behälter, der das bereits erwärmte Trinkwasser bis zur Entnahme an der Zapfstelle speichert.

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Bereiche von Bauteilen, an denen ein höherer Wärmestrom stattfindet, z. B. Gebäudeecken oder Bereiche mit verschiedenen Dämmwerten. An diesen Stellen kommt es durch den erhöhten Wärmestrom zu niedrigen Oberflächentemperaturen auf der Raumseite. Wie Bauteile mindestens ausgeführt sein müssen und wie sie bewertet werden, regelt die Norm DIN 4108.

Die Auswirkungen sind: höhere Heizkosten, Zuglufterscheinungen, Gefährdung der Bausubstanz durch Schimmel und Tauwasser.

i.R. kritische Stellen: Balkone bei durchgehender Balkonplatte, in die Wand integrierte
Rollladenkästen, Mauersohlen, Fensterrahmen, Deckenanschlüsse, Heizkörperbefestigungen
und -nischen, Hausecken, ungedämmte Betonteile, auskragende Stahlträger.
Stand der Technik und anzustreben ist ein wärmebrückenfreies Bauen.

Wärmetauscher

Wärme wird von einem Medium auf ein anderes übertragen, ohne dass sich die Medien direkt berühren.

Wasserführende Kaminöfen

Können durch die eingebaute Wassertechnik nicht nur die Raumluft, sondern auch das Heizungswasser erwärmen und damit die entstehende Energie effektiver nutzen.

Whirlwannen

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