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Thermostatventil

Energiesparen fängt bei den Details an: das Thermostatventil

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Vorbei die Zeiten, in denen das Thermostatventil ein schlichter Handregler zum An- und Abstellen eines Heizkörpers war. Moderne Thermostatventile können mehr: Inzwischen sind in Heizkörpern sensible thermostatische Regeleinrichtungen eingebaut, die die Raumtemperatur messen und das Ventil entsprechend selbsttätig öffnen oder schließen. Ein Thermostatventil ist ein gutes Beispiel für zeitgemäße Haustechnik, die Geld und Energie spart und die Umwelt schont.

Wie funktioniert ein modernes Thermostatventil?

In der Regel ist im Thermostatkopf des Ventils ein Behälter mit einer Flüssigkeit oder einem Gas integriert. Wenn sich die Substanz im Behälter durch die Temperatur des Raumes erwärmt oder abkühlt, verändert sie ihr Volumen. Diese Veränderung setzt durch einen Faltenbalg eine Ventilstange in Gang, die das Heizkörperventil entsprechend öffnet oder schließt.

Wenn Sie den Thermostatkopf aufdrehen, entlasten Sie die Ventilstange und das Heizungswasser durchfließt solange den Heizkörper, bis die Raumtemperatur entsprechend angestiegen ist. Beim Ansteigen der Raumtemperatur dehnt sich die Substanz im Thermostatkopf so weit aus, dass sich das Thermostatventil wieder schließt.

Die Zahlen auf dem Thermostatkopf reichen meist von 1 bis 5 und geben die Temperaturabstufungen von 12 bis 28° C wieder. Stufe 3 hält beispielsweise eine Raumtemperatur von 20° C konstant: Die Heizung heizt also nicht mehr und nicht weniger als nötig, um diese Temperatur einzuhalten. Wenn Sie es nicht wärmer haben möchten, macht es keinen Sinn, den Heizkörper weiter aufzudrehen, weil Sie sonst den Raum nur überheizen und wertvolle Energie verschwenden.

Thermostatköpfe sollten regelmäßig ausgetauscht werden, denn mit zunehmendem Verschleiß arbeiten sie weniger präzise und lösen so eventuell einen höheren Energieverbrauch aus. Ein Austausch kostet nicht viel und macht wenig Umstände, zahlt sich aber schon nach kurzer Zeit aus.

Bauliche Voraussetzungen für ein Thermostatventil

Energiesparen, einfach und preisgünstig: Moderne Thermostatventile regeln die Raumtemperatur genau auf Ihr persönliches Wohlfühlniveau und vermeiden dabei eine Raumüberheizung. Sie können überall angebracht werden, wo sich das Regulierventil im Raum befindet und der Thermostatkopf direkt am Ventil oder nur wenig entfernt davon angebracht werden kann. Bitte beachten Sie, dass das Thermostatventil nicht hinter Vorhängen, Möbeln oder Ähnlichem angebracht wird, da sich dort Wärme stauen und die Temperaturmessung verfälschen kann. Auch Zugluft beeinträchtigt eine korrekte Messung der Temperatur.

Setzen Sie auf neue Thermostatventile − Ihre Vorteile

Ein Thermostatventil bietet Ihnen viele Vorteile: Es ist leicht zu bedienen, sehr günstig und einfach zu installieren. Mit Thermostaten mit Fenster-offen-Kennung können zusätzlich Energiekosten gesenkt werden. Für Mieter gibt es frei programmierbare Thermostate, die bei Wohnungswechsel leicht demontiert werden können.

Thermostate bei Richter+Frenzel

Thermostatventil ist nicht gleich Thermostatventil – Temperaturregler gibt es in den verschiedensten Varianten.

  • Feste Fühler sind direkt auf dem Thermostatventil angebracht und eignen sich deshalb nur für frei zugängliche Ventile, an denen die Raumtemperatur störungsfrei gemessen werden kann.
  • Fernfühler sind mit einem Fühler außerhalb des Einstellgehäuses ausgestattet, der über ein Kapillarrohr angebunden ist. Auf diese Weise werden störende Einflüsse wie Stauwärme verhindert. Die Temperatureinstellung erfolgt direkt am Thermostatventil, das deshalb gut zugänglich sein muss.
  • Ferneinsteller erfassen und regeln die Temperatur abseits vom Thermostatventil oder dem Heizkörper an einem Gehäuse mit Wandsockel. Sie sollten an einer gut zugänglichen Stelle montiert werden. Die Funktionsübertragung auf das Ventil erfolgt über ein Kapillarrohr, weswegen sich Ferneinsteller optimal für schwer zugängliche Heizkörper eignen.
  • Programmierbare Raumthermostate haben die gleichen Eigenschaften wie feste Fühler, können aber zusätzlich Heiz- und Absenkzeiten speichern. Sie sind ideal für Räume, die wiederkehrend zur selben Zeit genutzt werden, wie beispielsweise Büros oder Bäder.
  • Raumthermostate erfassen die Raumtemperatur und steuern Stellantriebe an, die auf Thermostatventil-Einsätzen, beispielsweise bei Fußbodenheizungen, angebracht sind. Das Signal wird via Kabel oder Funk übertragen, letzteres System eignet sich besonders bei Nachrüstungen. Je nach Ausführung der Raumthermostate können auch Heiz- und Absenkzeiten einprogrammiert werden.
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